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Ich habe es getan :-)

…und endlich aus dem bipolaren Teil meines Dingsblogs eine Website gebastelt. Gefühlsgeladen sollte das ganze sein und die Gefühle ansprechen. So wurde der Name EMOTIVE geboren, der stellvertretend für meine subjektiven Seiten der Bipolaren Störung stehen soll. Zu diesen Gefühlsseiten der manisch-depressiven Erkrankung gehören Filme, Bilder, Musik, Zitate, Lyrik, Links, Gefühlsfragmente und Tipps.

Kostenlos und werbefrei sind sie gehostet bei www.lima-city.de, so dass sie unter http://www.emotive.lima-city.de/ erreichbar sind.

Damit meine Seiten auch gefunden werden können, habe ich sie bei dmoz, yahoo und google angemeldet. Für die Authentifizierung verlangt Yahoo, dass ein Meta-Tag in die index.html eingebaut <META name=“y_key“ content=“Zahlen_und_Buchstabenschlüssel“> oder alternativ eine Datei auf den Server geladen wird. Bei dmoz hingegen hangelt man sich durch die Verzeichnisse, bis man zu der Rubrik gelangt, in die die Website eingeordnet werden soll. Gelandet bin ich schließlich bei http://www.dmoz.org/World/Deutsch/Gesundheit/Krankheiten_und_Beschwerden/Psyche/Depression/ wo dann auch mit etwas Glück demnächst meine manisch-depressiven Seiten gefunden werden können. Google ist das alles schnurz und braucht lediglich die URL, damit sich der Crawler durch meine frischen bislang von außen unverlinkten Seiten graben kann. Genaugenommen hätte ich mir letzteres jedoch sparen können, weil ich mit diesem Blog-Eintrag einen Link auf meine Homepage gesetzt habe und Google ja Himbeerbel’s Dingsblog kennt und beim nächsten Durchgang auch unweigerlich über diesen Link zu EMOTIVE gelangt wäre.

Jetzt holt mich die Adventszeit langsam aber sicher ein.

Quelle: http://www.flickr.com/photos/wiebke-worm/

In diesem Jahr habe ich die Entscheidung, ob Adventskranz ja oder nein, allein treffen können und mich dagegen entschieden. Ich bin nicht in Adventsstimmung und genau so sieht es in meiner Wohnung auch aus. Alles ist wie immer. Nur ein Adventskalender mit den ersten geöffneten Törchen steht einsam in einer Ecke herum, weil ich die Adventskalenderschokolade total lecker finde. Außerdem verhindert das Ding, dass mir die Zeit einfach wegläuft und ich die Weihnachtsvorbereitungen in meiner Transusigkeit womöglich vergesse, obwohl ich das Zusammensein mit meinen Lieben doch schön finde.

Am Samstag trifft sich unser Stammtisch zum gemütlichen Plausch, der kurzerhand in Adventskaffee umbenannt wurde. Das wird der Gemütlichkeit sicher keinen Abbruch tun und ich freue mich schon darauf. Mal sehen, ob meine Rezeptkiste zu der Gelegenheit ein schönes Plätzchenrezept ausspuckt.

Als ich vorhin den Rechner hochgefahren habe, hat mich der opensuse-Bootbildschirm statt in standardmäßigem Grün überraschend in weihnachtlichem Outfit begrüßt und lässt einige Weihnachtspinguine über den Bildschirm wandern. Irgendwie nett und es beweist wieder mal, dass Linux mich zum Lachen bringen kann. Jetzt hoffe ich nur, dass mir das Lachen nicht gefriert und ich die Vorweihnachtszeit nutzen darf um meinen Rechner neu aufzusetzen, weil ich mir irgendwelche Viren eingefangen habe. Für den Fall sollte ich dann zur Stärkung wohl ein paar Plätzchen mehr backen.

Flexibilität ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen, um als Produktionshelferin über eine niederländische Zeitarbeitfirma arbeiten zu können. Doch neuerdings sind noch ganz andere Dinge wichtig geworden.

Um über seine unter Umständen spontan wechselnden Arbeitszeiten oder sogar Arbeitsplätze innerhalb einer Firma auf dem laufenden zu bleiben, reichte üblicherweise ein Blick auf den Plan beim Verlassen des Firmengebäudes. Auch übers Handy kamen per SMS die notwendigen Infos oder bei kurzfristigen Änderungen auch ein Anruf übers Festnetz oder gleich aufs Handy.

Neuerdings wird vorausgesetzt, dass jeder Mitarbeiter einen Computer besitzt, damit er per eMail, oder genauer gesagt per Anhang in Form einer Excel-Datei seine Arbeitszeiten für die kommende Woche erfährt.

Dann heißt es jedoch: Ruhe bewahren und Nervenstärke zeigen!
Beim Versuch diese Excel-Datei zu öffnen erscheint auch gleich eine Fehlermeldung, die besagt, dass auf die Datei nicht zugegriffen werden kann, weil die Datei oder der Speicherplatz der Datei schreibgeschützt sind, oder der Server, auf dem das Dokument gespeichert ist, nicht mehr reagiert. Diese Fehlermeldung muss mit „Abbrechen“ beantwortet werden, um dann zu erfahren, dass nicht lesbare Inhalte der Datei gefunden wurden und man auf „Ja“ klicken soll, wenn man die Inhalte dieser Arbeitsmappe wiederherstellen möchte. Excel meldet daraufhin, dass die Datei so stark beschädigt war, dass sie nicht repariert werden konnte und dass Excel versucht hat, die Formeln und Zahlen wiederherzustellen, dabei aber möglicherweise einige Daten verloren gegangen sind.

Als Ergebnis habe ich dann eine wenig vertrauenserweckende Excel-Datei mit vielen Mitarbeiternamen und Dezimalzahlen vor mir. Schließlich finde ich meinen Namen und weiß jetzt, dass ich in der kommenden Woche jeweils von 0,25 bis 0,64583333 arbeiten muss, was auch immer das heißen soll. Es wird in diesem Fall vorausgesetzt, dass ich mich mit dem Formatieren von Zellen auskenne und selbstverständlich den Dezimalzahlen das Format Uhrzeit zuweise. Vielleicht hätte es aber auch bereits genügt, wenn ich eine Excel-Version neuer als 2003 verwenden würde, wofür ich bisher allerdings keinen Anlass sah.

Aus purer Verzweiflung habe ich openSUSE 11.1 gestartet und konnte mir mit dem Programm Calc von Open Office 3.1 eine vorbildlich formatierte Excel-Tabelle ansehen. Damit hätte ich dann wohl einen Volltreffer gelandet und mich als würdig erwiesen in Holland als Produktionshelferin arbeiten zu dürfen.

Ist es eigentlich zu viel verlangt wenn ich voraussetze, dass die planenden Mitarbeiter einer Zeitarbeitfirma wissen, dass es in Excel die Möglichkeit gibt, berechnete und verknüpfte Inhalte einfach und problemlos einzufügen und die daraus entstehende absolut simple Tabelle mit „Datei speichern unter“ in der ältesten möglichen Excel-Version sonstwo abzuspeichern, damit sie auch auf einer antiken Rappelkiste geöffnet und vernünftig von jemandem gelesen werden kann, der kaum über Computerkenntnisse verfügt?

„…Aus Sicht der Verbraucher ist wichtig, dass das Recht auf Privatkopie bestehen bleibt. Allerdings nur, wenn diese Bücher, Musikstücke und Filme nicht vom Hersteller mit einem Kopierschutz versehen wurden…“
[Quelle: netzwelt.de]

Wenn ich das richtig verstanden habe, wäre es nicht rechtens, wenn ich meine teuer bezahlte Audio-CD in ein anderes Format umwandeln würde, um sie auf meinem MP3-Stick zu hören, weil sie über einen Kopierschutz verfügt. Darüber kann man denken wie man will und wie ich darüber denke, kann man sich wohl denken.

Ein besonderes Ärgernis ist dann aber noch, wenn das ganze so gestaltet wird, dass ich die CD noch nichtmal über meinen Computer hören kann, weil sie unter Windows XP gar nicht erkannt oder angezeigt wird und somit auch nicht abspielbar ist.

Unter openSUSE Linux stehe ich vor einem ähnlichen Problem, bekomme aber immerhin eine Fehlermeldung die besagt, dass eine Datei namens org.freedesktop.Hal.Device.Volume nicht gefunden werden kann. Blauäugig erstelle ich mit dem Editor eine leere Datei mit dem Namen und speichere sie im Root-Verzeichnis von C: ab. Und siehe da. Sofort wird auch unter Windows die CD erkannt und abspielbar.

Mehr würde ich ja gar nicht wollen dürfen :mrgreen:

openSUSE.org

„openSUSE 11.1 steht auch zum kostenlosen Herunterladen auf verschiedenen Medien zur Verfügung. Neben Live-CDs mit KDE4 und GNOME für x86 und x86_64 stehen auch DVDs mit weiteren Inhalten für x86, x86_64 und ppc zur Verfügung.“

>>openSUSE 11.1 – Frischer Wind

Linux bringt mich wegen meiner Unfähigkeit und den daraus entstehenden Resultaten immer wieder zum Lachen. Ich freu mich schon, wenn der Download endlich beendet ist. :mrgreen:

Quelle: http://ehnert.de/tag/wordpress/

Quelle: http://ehnert.de/tag/wordpress/

„…Ein Blog oder auch Weblog, Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal. Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird.

Die ersten Weblogs tauchten Mitte der 1990er Jahre auf. Sie wurden Online-Tagebücher genannt und waren Webseiten, auf denen Internetnutzer periodisch Einträge über ihr eigenes Leben machten…“

Somit wäre mein Blog wohl als klassisch zu bezeichnen und typologisch laut Wiki als individuell einzustufen, weil ich als Privatperson lediglich in eigener Sache und ohne institutionellen Auftrag über meine privaten Interessen schreibe. Mein kleines Blog-Chaos ist also überhaupt nicht chaotisch, sondern lässt sich wunderbar kategorisieren.

„…Auf Grund der Natur und Anwendung von Weblogs sind gegebenenfalls Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Bloggers möglich. Blogger sollten sich der Tatsache bewusst sein, dass Weblog-Einträge stark verbreitet und langfristig archiviert werden. Im Gegensatz zu Foren oder sonstigen elektronischen Netz-Publikationen wird nichts gelöscht, sondern aus Gründen der Nachvollziehbarkeit lediglich (dünn) durchgestrichen. Blogger sollten sich daher sehr genau überlegen, was und wie sie formulieren und den Selbstdatenschutz beachten…“

[Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blog]

Ein wichtiger Punkt. Meine gesammelten Zitate zum Gedenken an die zahlreichen gelesenen Bücher oder angesehenen Filme lassen Rückschlüsse darauf zu, was mich interessiert, was mir wichtig ist, was mich beschäftigt, was ich mag oder was mich aufregt. Von meinem gelegentlichen verschriftlichten Sprechdurchfall ganz zu schweigen.

Ach wie gut, dass nur knapp eine handvoll Menschen weiß, dass ich Himbeerbel heiß’. Wenn genau diese handvoll Menschen etwas Neues im Blog über mich erfahren würden, wäre das okay – aber das kann ich mir kaum vorstellen.

Seit Wochen liegt nun schon der mit dem Handy aufgenommene Geburtstagsfilm auf meiner Festplatte herum und wartet auf Bearbeitung. Bei der Aufnahme wurde das Handy um 90 Grad gedreht, so dass man beim Anschauen mittendrin genau diese 90 Grad-Drehung mit dem Kopf nachvollziehen und beibehalten muss. Das wollte ich ändern, bevor ich den Film archiviere und an die Personen weiterschicke, die mir diesen unvergesslichen Geburtstag beschert haben.

Mit Videobearbeitung habe ich mich noch nicht so viel auseinandergesetzt und war gespannt, was dabei wohl herauskommen würde. Zuerst habe ich den Handyfilm aus dem 3GP-Format in das besser zu verarbeitende avi-Format mit „Free 3GP Video Converter“ umgewandelt, um den Film mit dem „Windows Movie Maker“ zu zerschnibbeln und dann den zu drehenden Teil mit „Free Video To JPG Converter“ in Einzelbilder zu zerlegen. Vermutlich die umständlichste Lösung meines Problems, weil nun mehr als 500 Einzelbilder von mir gedreht werden wollten. Verzweifelt versuchte ich mich zu erinnern, wie das mit dem Automatisieren von Arbeitsabläufen bei Photoshop funktionierte. Eigentlich ganz easy:

Ein Bild öffnen und in der Menüleiste unter Fenster – Aktionen „neue Aktion“ auswählen. Dann in aller Seelenruhe das Bild so bearbeiten, wie es später auch für alle anderen gemacht werden soll. Zum Schluss das Bild schließen und im Aktionen-Fenster auf die Stopp-Taste klicken. Danach in der Menüleiste unter Datei – Automatisieren „Stapelverarbeitung“ auswählen und im folgenden Fenster die angelegte Aktion und den Speicherort der zu bearbeitenden Bilder auswählen. Nach der Bestätigung führt Photoshop die aufgezeichneten Arbeitsschritte blitzschnell und vor allem automatisch aus.

Leider hat Photoshop nicht aufgezeichnet, dass nach dem Schließen des Bildes die JPG-Einstellungen noch mit OK bestätigt werden müssen. So habe ich doch noch eingreifen müssen und knapp 500 Mal die Enter-Taste gedrückt. Na ja.

Aber was mache ich jetzt mit den 500 gedrehten Bildern? Ich suche verzweifelt einen „Free JPG to Video Converter“ – aber es gibt keinen. Schließlich verspüre ich einen unwiderstehlichen Lachreiz und lösche die eben gedrehten Bilder, nachdem ich den Film Dank „Free Video Flip and Rotate“ mit beinahe einem Mausklick gedreht habe. Aber die Sache mit der Stapelverarbeitung bei Photoshop wollte ich ja immer schonmal etwas genauer unter die Lupe nehmen…

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