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Posts Tagged ‘Stammtisch’

Schweigen ist goldiger

Gestern abend hatte ich nach längerem wieder mal mit jemandem zu tun, der nicht selbst über Dinge erzählt, die er gemacht hat, sondern immer jemand anderen, der das mit ihm gemeinsam erlebt hat mit Stichworten dazu bringt, über ihn zu erzählen – natürlich nur von Taten, von denen derjenige glaubt, dass sie ihn in einem guten Licht dastehen lassen. Etwa die Hälfte dieser Art der Unterhaltungen sind geprägt von einer Litanei von Erzählfetzen, die benötigt werden, um der Erinnerung desjenigen, der erzählen soll, auf die Sprünge zu helfen. Das kann schonmal dauern. Alle anderen warten währenddessen mehr oder weniger gespannt darauf, wann die abstruse Vorgeschichte endlich ihr Ende findet und es mit der eigentlichen Geschichte endlich losgeht. Dieser Lückentext einer Einleitung erzeugt oft die Illusion, dass ein spannender Hauptteil mit einer Riesenpointe folgen muss. Leider bleibt diese jedoch meist aus und stattdessen stellt sich mir wieder einmal die Frage, warum dieser Mensch seine Erlebnisse und Taten nicht einfach selbst erzählt.

Die andere Art von Kommunikation, die diese Person bevorzugt, ist ein Herunterrasseln von Fragen, denen als Antwort nur ein Ja oder ein Nein folgen kann. Kein Gespräch, sondern eher ein Verhör. Zwischendurch provokante Feststellungen, die von Vorurteilen und Verallgemeinerung gespeist sind und leider auch zeigen, dass diese Person nicht die geringste Ahnung hat. Es kommt bei dieser Art des Schlagabtauschs niemals zu einem Endergebnis, aus dem sich dank der Fragen und den erhaltenen Antworten irgendetwas ableiten ließe. Das ganze gleicht jedes Mal eher einer ziellosen Irrfahrt. Ich fühle mich provoziert und setze angewidert mal wieder ein klares Stop indem ich verärgert nach dem Zweck des Ganzen frage. Keine klare Antwort – wie immer.

Es nervt.

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Advent, Advent…

2. Dezember 2009 1 Kommentar

Jetzt holt mich die Adventszeit langsam aber sicher ein.

Plätzchenbild mitsamt Quellenangabe auf Wunsch der Urheberin entfernt

In diesem Jahr habe ich die Entscheidung, ob Adventskranz ja oder nein, allein treffen können und mich dagegen entschieden. Ich bin nicht in Adventsstimmung und genau so sieht es in meiner Wohnung auch aus. Alles ist wie immer. Nur ein Adventskalender mit den ersten geöffneten Törchen steht einsam in einer Ecke herum, weil ich die Adventskalenderschokolade total lecker finde. Außerdem verhindert das Ding, dass mir die Zeit einfach wegläuft und ich die Weihnachtsvorbereitungen in meiner Transusigkeit womöglich vergesse, obwohl ich das Zusammensein mit meinen Lieben doch schön finde.

Am Samstag trifft sich unser Stammtisch zum gemütlichen Plausch, der kurzerhand in Adventskaffee umbenannt wurde. Das wird der Gemütlichkeit sicher keinen Abbruch tun und ich freue mich schon darauf. Mal sehen, ob meine Rezeptkiste zu der Gelegenheit ein schönes Plätzchenrezept ausspuckt.

Als ich vorhin den Rechner hochgefahren habe, hat mich der opensuse-Bootbildschirm statt in standardmäßigem Grün überraschend in weihnachtlichem Outfit begrüßt und lässt einige Weihnachtspinguine über den Bildschirm wandern. Irgendwie nett und es beweist wieder mal, dass Linux mich zum Lachen bringen kann. Jetzt hoffe ich nur, dass mir das Lachen nicht gefriert und ich die Vorweihnachtszeit nutzen darf um meinen Rechner neu aufzusetzen, weil ich mir irgendwelche Viren eingefangen habe. Für den Fall sollte ich dann zur Stärkung wohl ein paar Plätzchen mehr backen.

Das Beste kommt zum Schluss

18. November 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Ein genialer Film…

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Unterwegs im Hilfreich

24. Februar 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Die Geschehnisse in den frühen Morgenstunden versetzten mir einen heftigen Schlag. Als ich das Bewusstsein wiedererlangte, fand ich mich im Bruchtal wieder. In der ausgebrannten Leere dieses Ortes sind Erschöpfung und Kraftlosigkeit an der Tagesordnung. Die einzige Abwechslung bieten die trümmerbruchstückhaften Erinnerungen, die dort herumfliegen und bei jeder noch so kleinen Unaufmerksamkeit empfindliche Wunden verursachen.

Wie gut, dass sich dorthin liebe Menschen wagten, die dazu einluden, sich geborgen zu fühlen. Imnu schufen sie innerhalb weniger Stunden einen Rastplatz des Vergessens und geleiteten mich sicher ins Jammertal. Dort lebt es sich farbiger und die Sicht ist endlich wieder frei auf den Hügel, der vorher ein Berg war.

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Snatch – Schweine und Diamanten

18. November 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Ich war zu verpeilt für den Film, aber das Drumherum hat mir gut gefallen :mrgreen:

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Halbwertzeit von Fritten

15. November 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Eigentlich wollten wir ja ganz woanders hin und sind stattdessen im Fastfood-Tempel gelandet.
Dort haben wir uns festgefressen. Sorry, ich meinte natürlich:
Dort haben wir uns festgesessen und
dort haben wir uns festgequatscht.

Soweit ich mich erinnern kann, gehörten zu unserem Festessen keine Pommes.
Nochmal Glück gehabt!

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Sin(g/k)star

5. November 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Sieben selbsternannte Gesangsuntalente versuchen sich um des Spaßes Willen am Duell nach Noten.

Schnell werden Texte umgedichtet und Melodien neu erfunden.

Als schließlich inbrünstig der Mond angeheult wird, ertönt neben Schmerzensschreien nur noch kurz “Oh nein, das schöne Lied…” – das Stichwort für den Chor, der seinen Einsatz nicht verpasst und brüllend vor Lachen zu Boden geht.

Ein richtig spaßiger Abend :-)

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