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Posts Tagged ‘Stöckchen’

Buchstöckchen

Bei Sari habe ich ein Buchstöckchen aufgelesen, dem ich einfach nicht widerstehen konnte:

Ein Buch, das…

  • … dich zum lachen gebracht hat.
    Dewey und ich (Vicki Myron), weil Katzen so individuell und doch so ähnlich sind. Beim Lesen habe ich gleichzeitig immer meine Katze, die optisch eine weiße Ausgabe von Dewey ist, vor Augen gehabt und so nochmal ihre Kinderstube durchlebt.
  • … dich zum weinen gebracht hat.
    Dewey und ich (Vicki Myron), weil jedes Leben nicht nur einen Anfang sondern auch ein Ende hat.
  • … dich nachdenklich gemacht hat.
    Veronika beschließt zu sterben (Paulo Coelho), …
  • … dich nicht los gelassen hat.
    Die Tribute von Panem (Suzanne Collins) und das nicht nur, weil meine Tochter und ich uns den ersten Teil witzigerweise gegenseitig zu Weihnachten geschenkt haben, da sich dieses Buch auf unseren LovelyBooks-Wunschzetteln überschnitten hat. Sie hat daraufhin meins gegen den 2. Teil umgetauscht und mir ihren 1. Teil geliehen. Den 3. Teil habe ich mir schon kurze Zeit später selbst geschenkt, weil ich einfach wissen musste wie es weitergeht.
  • …  dich total enttäuscht hat.
    Die Überlebensbibliothek (Rainer Moritz). Die Idee fand ich interessant und habe mir Anregungen zum Lesen erhofft, die aber leider ausgeblieben sind. Ich glaube auch, dass es nicht DIE Überlebensbibliothek gibt, sondern das Lesen selbst eine Besser-Überlebensstrategie ist.
  • … dich überwältigt hat.
    Der Steppenwolf (Hermann Hesse), es sprach mir oft aus der Seele.
  • … dich positiv überrascht hat.
    Wirst du da sein (Guillaume Musso), ein phantasievoll gewebter Stoff inklusive Hach-Wie-Schön-Muster.
  • … du nicht beenden wolltest, weil es so gut war.
    Geh, wohin dein Herz dich trägt (Susanna Tamaro). Ein Buch, von dem ich mir wünschen würde, dass meine Tochter es liest, weil so viel darin steht, was ich ihr gerne sagen würde und wofür mir die Worte oft fehlen.
  • … du nicht aus der Hand legen konntest.
    Apocalypsia (Andreas Izquierdo), weil dort eine unglaubliche Stimmung gezaubert wurde und ich wissen wollte, ob und wie Gott stirbt.
  • … du abgebrochen hast.
    Ich habe seit Ewigkeiten keine Bücher abgebrochen zu lesen, aber dafür braucht manches Buch doch ziemlich lange, bis ich es dann doch endlich durch habe.
    Eine ziemliche Quälerei war für mich Glennkill (Leonie Swann). Die Idee fand ich originell, aber das Buch hat mich gelangweilt – aber ich bin auch wirklich kein Krimi-Leser.
  • … du eigentlich nie lesen wolltest.
    Ich habe lange überlegt, aber mir ist kein Buch eingefallen. Es gibt unterschiedliche Zeiten für unterschiedliche Bücher, habe ich festgestellt. Autoren oder Inhalte, die ich früher klasse fand mag ich heute nicht mehr lesen und andersherum hätte ich mir früher nicht vorstellen können, dass mich einmal Themen oder Autoren interessieren könnten, die ich heute lese. Lesen bleibt aufgrund der Vielfalt spannend und entspannend.
  • … du als letztes in der Schule gelesen hast.
    Homo Faber (Max Frisch), aber die Besprechung im Unterricht habe ich nicht mehr mitbekommen, weil ich den Telekolleg abgebrochen habe.
  • … auf deinem Nachttisch liegt.
    Die Stadt der Träumenden Bücher (Walter Moers). Bücher über Bücher haben für mich immer einen besonderen Reiz und dieses hier strotzt zudem nur so vor humoriger Phantsiefülle.
  • … du unbedingt als nächstes lesen möchtest.
    Buntschatten und Fledermäuse (Axel Brauns). Es liegt alles im Auge des Betrachters und aus dieser Perspektive habe ich das Leben auch noch nie gesehen.

Ich werfe das Stöckchen in die Luft – schnappe es sich, wer möchte…

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Das Stöckchen ist …

16. Juni 2011 8 Kommentare

interessant – ich habe es bei Wortman aufgeschnappt:

Das Leben istbunt und granatenstark – na ja, manchmal ;)
Menschen können … über sich hinauswachsen.
Menschen sollten … einander respektieren.
Die Welt braucht … verantwortungsbewusste Menschen.
Das Wichtigste im Leben … ist Gesundheit.
Unwichtig ist … Karriere.
Vergangenheit ist … vorhin.
Zukunft bedeutet … später.
Zeit ist … relativ.
Liebe ist … allesumfassend und unbeschreiblich schön.
Freunde haben ist … herzerfrischend.
Glück ist … eine wunderbare Zeit.
Gefühle sind … Lebendigkeit.
Konflikte bedeuten … Uneinigkeit.
Hoffnung ist … Optimismus.
Glauben können ist … Vertrauen.
Träume sind … bezaubernde Phantasiewelten.
Visionen sind … Träume von der Zukunft.
Veränderung bedeutet … Wachstum.
Ich brauche … Halt.
Angst habe ich vor … Hoffnungslosigkeit.
Mut bedeutet … sich dem Ungewissen zu stellen.
Das Allerschwerste ist … meine Schwächlichkeit zu akzeptieren.
Es ist so leicht … sich selbst etwas vorzumachen.
Verlieren bedeutet … Verlust.
Perfekt sein bedeutet … Unmenschlichkeit.
Versagen bedeutet … es zumindest versucht zu haben.
Verlust ist … etwas verloren zu haben.
Schmerz ist … körperliche oder seelische Verletzung.
Arbeiten bedeutet … Beschäftigung.
Geld bedeutet … materielle Sicherheit.
Stärke ist … Kraft.
Phantasie ist … lebendig.

Nehme sich das Stöckchen, wer mag.

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Unjung

7. Juni 2011 2 Kommentare

Bei April Showers habe ich ein Stöckchen aufgelesen, bei dem es um die Frage geht, wann man alt ist.

Dazu ist mir auf Anhieb ein Zitat von Peter Ustinov eingefallen, das es wie ich finde ziemlich gut auf den Punkt bringt und bei dem mir sofort mein ziemlich lange jung gebliebener Opa in den Sinn kommt:

„Alt ist ein Mensch
nicht, wenn es an seinem Körper zu zwicken beginnt,
nicht, wenn das Treppensteigen schwerer fällt,
nicht, wenn die Augen nicht mehr so recht wollen,
nicht, wenn sein Haar ergraut.

Alt ist ein Mensch, wenn er aufhört zu staunen oder es überhaupt nie gelernt hat, wenn also seine Phantasie ergraut.“

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Der Schreibstock

15. Mai 2010 1 Kommentar

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Buchstöckchen 100

8. Februar 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Dieses Mal habe ich mir von des Carrymusens Buchstöckchen ein Stückchen abgebrochen. Dabei werden aus einer vorgegebenen Liste die Bücher hervorgehoben, die man bereits gelesen hat.

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Dirie Will
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

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Kinderkram – Stöckchen

20. Januar 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Bei holyfruitsalad habe ich ein Stöckchen gefunden, für das man seine Wohnung nach Gegenständen abgrast, die an die Kindheit erinnern. Das kann ein altes Erbstück sein, aber genauso gut die Orange sein, die an Omis ausgepressten Orangensaft zum Grießbrei erinnert, der Euch in Eurer Kindheit glücklich gemacht hat. Also vielleicht weniger den Gegenstand suchen, als erst mal in Gedanken zurück reisen. Diese Gegenstände werden dann wie auch immer fotografiert und ein paar wenige bis viele Worte dazu geschrieben, warum dieser Gegenstand die Erinnerung weckt und das Herz berührt.

Den einzigen gehäkelten Topflappen, der sich in meinem Besitz befindet, habe ich mal von meiner Mutter geschenkt bekommen. Früher war das genau andersherum. Schon in der Grundschulzeit hatte ich häkeln gelernt und irgendwann sogar Spaß daran gefunden. Meine selbstgehäkelten und mit wiederrum gehäkelten Motiven verzierten Topflappen habe ich gern verschenkt. Sie wurden viel benutzt und zierten jahrelang die Küche meiner Mutter und vor allem die meiner Oma, in der sie für die zahlreichen Familienfeste immer allerhand Leckereien gezaubert hat.

Diese Matruschka ist mir besonders ans Herz gewachsen, weil ich sie bei einem Besuch in Weißrussland geschenkt bekommen habe. Schon als kleines Kind fand ich jede Matruschka bemerkenswert. Ich weiß, dass meine Oma mehrere richtig große Ausgaben davon hatte. Jede von ihnen beherbergte zahlreiche weitere Püppchen in sich. Ich wurde es nicht müde, sie immer wieder zusammen- und auseinanderzubauen. Meine Tochter übrigens auch nicht, aber irgendwann hat sie mir meine wieder überlassen und jetzt geb ich sie nimmer her.

Dieses Langenscheidt Lilliput Dictionaire Französisch-Deutsch ist von 1961. Mitte der 70er Jahre habe ich es meinem besten Freund Edwin mühsam im Tausch gegen ein Wassereis abgeschwatzt. Ich fand das Format dieses Buches einfach genial und wollte es damals zum spielen für meine Barbie-Puppen haben. Edwin war ein echter Kumpel, er hat mich sogar mal auf seinem heißgeliebten Bonanza-Rad fahren lassen.

Der Kinderduden ist aus dem Jahr 1959 und gehörte ursprünglich meinem Onkel, der in dieses Buch schon hineingekritzelt hat, bevor es mir in die Hände fiel. Die pupsigen kleinen Geschichten von Mutter, Vater, Peter und Monika fand ich damals klasse und habe in dem am Ende enthaltenen Wörterbuch immer gern herumgestöbert. In dem Buch verschenkte die Tante noch 20 Pfennig für ein Eis und der gute Mond am klaren Himmel freute sich über brave Kinder, die immer rechtzeitig ins Bett gehen. Ja, ja – so war das damals ;-)

Meine Eltern hatten eine Menge Schallplatten, die nicht nur herumstanden, sondern auch viel gehört wurden. Gern habe ich beobachtet, wie die Nadel aufsetzte um in leichten Wellenbewegungen der Rille zu folgen. Ich erinnere mich noch daran, dass meine Eltern recht oft Platten spielten, die auf dem Label einen Apfel hatten. Irgendwann bekam ich dann zum Geburtstag meinen eigenen Plattenspieler. Das war so ein knallrotes Ding, das einen Deckel hatte, in dem sich der Lautsprecher befand. Mein Wellensittich flippte immer total aus, wenn ich mir gelegentlich eine “Apfelplatte” meiner Eltern mopste und in meinem Zimmer abspielte. Der Piepmatz war eben ein echter Beatles-Fan.

So richtig wahrgenommen habe ich das Stones-Emblem an einem meiner ersten Schultage an der Realschule. Ich hatte auf der Nachhausefahrt im Bus einen Sitzplatz ergattert und schaute auf einen Jeans-Hintern, der direkt vor mir stand und auf dessen Hosentasche sich die Stones-Zunge als Aufnäher befand. Ich fand das damals unglaublich cool. Erst Jahre später habe ich dann auch die Stones-Platten meiner Eltern gelegentlich gemopst und mir wiederum etliche Jahre später die Stones auch mal auf einem Konzert live angesehen.

Eine nette kleine Zeitreise – für den, der mag lasse ich das Stöckchen aufnahmebereit hier herumliegen.

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Blogstöckchen, Stöckchen, das

19. Januar 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Interessant.
Da wollte ich doch tatsächlich wissen, was Wikipedia zum “Stöckchen”, bzw. etwas genauer “Blogstöckchen” so meint und finde heraus, dass der Begriff wegen Irrelevanz gelöscht wurde.

Diesen Ausdruck kenne ich schon seit gefühlten Jahren, aber gekümmert habe ich mich bisher noch nicht darum, ob ich zu der scheinbaren Ausnahme der Menschen gehöre, die damit etwas anfangen können oder einfach nur unnützes Wissen mit mir herumschleppe.

Wer noch nicht weiß, was ein Blogstöckchen ist, der kann immerhin hier nachschauen: “Was ist ein Blogstöckchen? (Definition)

Inzwischen habe ich ein drittes – wie ich finde schönes – Stöckchen aufgehoben und schnitze bereits daran herum. Spätestens jetzt und weil ich finde, dass es wunderbare Ideen diesbezüglich gibt, ist nun die Zeit für ein neues Schlagwort in meinem Blog gekommen. Es wird “Stöckchen” heißen und darunter werden ebendiese zu finden sein. Im Werfen bin ich allerdings genauso hundsmiserabel wie im Fangen, so dass ich sie finden werde und dann einfach herumliegen lasse, auf dass sich davon nehme, wer mag.

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Buchstöckchen

17. Januar 2010 6 Kommentare

Heute habe ich ein Bücherstöckchen bei Ami aufgehoben und für die Anleitung nochmal beim faultier nachgesehen.

Schritt 1:
5 Bücher aus dem Bücherregal, unter dem Bett, auf dem Klo oder sonst wo suchen. Hauptsache fünf Bücher, egal ob zufällig oder gezielt rausgesucht. 5 Bücher. Nicht 4. Nicht 6. 5. F ü n f.

Ich habe diese 5 gerngelesenen Bücher ausgewählt:

  1. Jostein Gaarder – Das Kartengeheimnis
  2. Wolfram Eilenberger – Philosophie für alle, die noch etwas vorhaben
  3. Emily Brontë – Sturmhöhe
  4. Elfriede Jelinek – Die Klavierspielerin
  5. Thomas Melle – Raumforderung

Schritt 2:
Wie lautet der erste Satz des ersten Buches?

Vor sechs Jahren stand ich vor den Ruinen des alten Poseidon-Tempels auf Kap Sounion und blickte auf die Ägäis.

Schritt 3:
Der letzte vollständige Satz auf Seite 50 des zweiten Buches?

Jetzt zum Hörer greifen, einen Freund anrufen, ihn fragen, ob er meine Stimme hört, ihn fragen, ob ich aufgewacht bin!

Schritt 4:
Der zweite vollständige Satz auf Seite 100 des dritten Buches?

“Und nun sagen Sie, wie Sie ihn lieben.”

Schritt 5:
Der vorletzte vollständige Satz auf Seite 150 des vierten Buches?

Eins indessen weiß er mit Sicherheit: die Gefährtin seiner Sinne entkommt ihm.

Schritt 6:
Der allerletzte Satz des fünften Buches?

Erstreckt sich die Fläche, ach, Flügelkn nospen n: sch.

Finale:
Eine Geschichte aus allen 5 Sätzen bilden:

Vor sechs Jahren stand ich vor den Ruinen des alten Poseidon-Tempels auf Kap Sounion und blickte auf die Ägäis. Erstreckt sich die Fläche, ach, Flügelkn nospen n: sch. Jetzt zum Hörer greifen, einen Freund anrufen, ihn fragen, ob er meine Stimme hört, ihn fragen, ob ich aufgewacht bin! “Und nun sagen Sie, wie Sie ihn lieben.” Eins indessen weiß er mit Sicherheit: die Gefährtin seiner Sinne entkommt ihm.

Ich lasse das Stöckchen aufnahmebereit hier herumliegen.

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Musikstöckchen

12. Januar 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Bei Carrymuse habe ich ein Musikstöckchen entdeckt, bei dem ich nicht umhin konnte, es aufzuschnappen.

Einen Song
den du immer hören kannst:
Radiohead – Electioneering
von dem du eigentlich nicht so gerne zugibst, dass du ihn magst: Juli – Dieses Leben
der dich zum Lächeln bringt: Kleines Arschloch – Sündigen
den du morgens beim Aufwachen gern hörst: A Perfect Circle – The Package
in dem du dich selbst wiederfindest oder in dem du dich auf eine gewisse Art und Weise verstanden fühlst: Wolfsheim – Künstliche Welten
bei dem du am besten Entspannen kannst: Lycia – Pygmallion
der für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht: Bon Jovi – Wanted Dead Or Alive
zum Einschlafen: Thomas Newman – Any Other Name
den du besonders aufgrund seiner Lyrics magst: Gudrun Landgrebe – Ein Liebeslied (Dichterinnen-Projekt)
der weder deutsch- noch englischsprachig ist: Sigur Ròs – Svefn G Englar
bei dem du dich bestens abreagieren kannst: Iron Maiden – Fear Of The Dark
den du live gehört hast, und an den du dich gern zurück erinnerst: Pink Floyd – Run Like Hell
von einem Soundtrack: Michael Nyman – The Promise (Das Piano)
den du mit einer alten Liebe assoziierst: Pink Floyd – Shine On You Crazy Diamond
der dein liebstes Instrumental ist: Oceansize – An Old Friend Of The Christies
der auf einem Cover beruht: Maria Mena – I Was Made For Lovin’ You (Kiss-Cover)
der dein liebstes Liebeslied ist: Söhne Mannheims – Ich wollt nur deine Stimme hörn
als Hochzeitslied: The Cure – Lovesong
der dir ‘nen Kloss in den Hals drückt: Simon and Garfunkel – Scarborough fair
den du auf deiner Beerdigung gespielt haben möchtest: Suicide Commando – See You In Hell :mrgreen:

Ich lasse das Stöckchen hier aufnahmebereit herumliegen.

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