Angst

„Angst ist immer mit Hoffnung verbunden,
nämlich mit der Hoffnung, daß die Angst unbegründet sei.
Und Hoffnung ist immer mit Angst verbunden,
nämlich mit der Angst, daß die Hoffnung hoffnungslos ist.“

(Robert Kroiß)

Déjà-vu. Gestern nachmittag war es mal wieder so weit. Längere Zeit hatte ich Ruhe davor gehabt, doch jetzt war es plötzlich und unerwartet wieder da. Immerhin konnte vehemente Verdrängung helfen, bis endlich der Blick für die Realität wieder da war. Übrig blieb leider die Angst vor der Angst, die mich heute direkt der nächsten Angst in die Arme getrieben und diese zugleich gefüttert hat. Ihr Name ist Verlustangst.

Eine wieder stärker in den Vordergrund tretende Angst um den mir liebsten Menschen, dessen Narben der Seele immer mal wieder nach außen hin sichtbar werden. Hinzu kommt, dass ich neuerdings noch mehr als früher zu verlieren hätte, weil ich nach vielen Jahren zum ersten mal wieder für einen kleinen Kreis von Menschen etwas empfinde, das ich durchaus mit dem mir wertvollen Wort „Freundschaft“ betiteln würde.

Wie gerne würde ich meiner Hoffnung Nahrung geben und glauben können, dass meine Ängste unbegründet sind

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