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Das letzte Protokoll – Chuck Palahniuk

„…Du hast gesagt, Michelangelo sei manisch-depressiv gewesen und habe sich beim Malen selbst als gehäuteten Märtyrer porträtiert. Henri Matisse habe seinen Anwaltsberuf wegen einer Blinddarmentzündung aufgegeben. Robert Schumann habe erst zu komponieren angefangen, als er, weil seine rechte Hand gelähmt war, seine Karriere als Konzertpianist aufgeben musste. […] Du hast von Nietzsche und seiner tertiäaren Syphilis gesprochen. Von Mozart und seiner Urämie. Von Paul Klee und der Sklerodermie, die seine Gelenke und Muskeln tödlich hat schrumpfen lassen. Von Frida Kahlo und der Spina bifida und ihren offenen Beinen. Von Lord Byron und seinem Klumpfuß. Von den Brontë-Schwestern und ihrer Tuberkulose. Von Mark Rothko und seinem Selbstmord. Von Flannery O’Connor und ihrem Lupus. Inspiration braucht Krankheit, Verletzung, Wahnsinn…“

-> Das letzte Protokoll – Chuck Palahniuk

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Kategorien:Bücher Schlagwörter:
  1. 30. Mai 2012 um 18:53

    Tolles Zitat aus einem guten Roman (meine Rezension gibt’s hier: http://www.leselink.de/buecher/fantasy/das-letzte-protokoll.html). Ich finde, das Zitat trifft genau das, was mich an dem Buch angesprochen hat: die Frage, was man als Künstler ist, was man dafür aufgeben muss. Darüber hinaus auch eine spannende Geschichte, wobei es auch bessere Palahniuk-Bücher gibt.

    • himbeerbel
      31. Mai 2012 um 08:46

      Die Frage ist, ob man überhaupt eine Wahl hat…

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