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Wüstenblume – Waris Dirie

„…Diese Stammeskriege sind ebenso wie die Beschneidungsprozedur ein Ausdruck für die Selbstsucht, den Eigendünkel und die Aggressivität der Männer. Ich sage das ungern, aber es ist wahr. Beides rührt daher, dass Männer zwanghaft an ihrem Territorium, ihren Besitztümern, festhalten; Frauen fallen kulturell und rechtlich gesehen ja ebenfalls in die Kategorie des Besitzes. Vielleicht sollten wir den Männern die Eier abschneiden, damit aus meinem Land ein Paradies wird. Die Männer würden ruhiger werden und sensibler mit ihrer Umwelt umgehen. Ohne diesen ständigen Ausstoß von Testosteron gäbe es keinen Krieg, kein Töten, kein Rauben, keine Vergewaltigungen. Und wenn wir ihnen ihre Weichteile abhackten und es ihnen dann freistellten, ob sie herumlaufen und verbluten oder überleben wollen, würden sie vielleicht endlich verstehen, was sie ihren Frauen antun…“

-> Wüstenblume

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