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Frühaufstehen muss menschlicher werden!

Vergangene Woche ist mein neuer Internetradiowecker angekommen. Begeistert habe ich zunächst einmal das Internetradio ausprobiert und in viele Sender reingehört.  Gefunden und erstmal für gut befunden habe ich German Gothic Radio, Ultra Dark Radio, Gruftiradio, laut.fm/progman, laut.fm/prog_fm, laut.fm/postrockcommunity.

Die Wiedergabequaliät meines Internetradios, die unter anderem von den Sendern abhängig ist, hätte ich mir etwas besser gewünscht, aber im großen und ganzen bin ich doch recht zufrieden. Am Montag musste sich das Gerät dann zum ersten Mal als Wecker bewähren.

Es war unglaublich. Panikartig schreckte ich durch einen ohrenbetäubenden Lärm auf und fand in Sekundenbruchteilen die Schlummertaste. Die 9 Minuten bis zum nächsten Wecksignal verbrachte ich keineswegs entspannt, sondern total angespannt, weil ich unbedingt sofort den Ausschaltknopf betätigen wollte, sobald das Getöse erneut losgeht. Am späten Nachmittag habe ich dann in aller Ruhe nach einer Möglichkeit gesucht, die Wecklautstärke zu regulieren. Ich fand keine, weil es keine gibt. Am Mittwoch wurde ich statt durchs Radio durch das Wecksignal geweckt, wobei ich feststellen konnte, dass es mir völlig egal ist, wie der Lärm erzeugt wird. Ich bekomme nur Herzrasen, wenn ich die Schlummertaste nicht sofort betätigen kann. Sofortiges Ausschalten sitzt jedenfalls nicht drin, weil das Finden des Knopfes ein Minimum an Wachheit erfordert, wohingegen der Schlummertaste ein kräftiger Klaps auf das Gerät genügt. Trotz der Grausamkeit blieb ich mir gegenüber hart und bin nicht zum Wecken zurück aufs Handy gewechselt, auch wenn ich bereits ernsthaft darüber nachgedacht habe. Immerhin hatte ich mit dem Wachwerden in dieser Woche keine Probleme.

Am Donnerstag hat dann noch ein weiterer Elektroartikel Einzug in meinen Haushalt gehalten. Lange habe ich mich dagegen gesträubt und meinen Kaffee frisch von Hand aufgebrüht, aber nun bin ich nach zwei Jahren wieder Besitzerin einer Kaffeemaschine. Meine einzige Bedingung an das Gerät war, dass sie programmierbar sein musste – na ja, und Kaffee kochen sollte das Ding natürlich auch noch 😉 Am Freitagmorgen war es dann soweit. Nachdem ich am Donnerstagabend die notwendigen Vorarbeiten geleistet hatte, erwartete mich pünktlich zum Aufstehen frischer Kaffeeduft. Zeitlich passt nun wieder alles soweit, dass ich morgens nicht mehr vor lauter Elend zu dieser löslichen Kaffeebrühe greifen muss. Ein echter Gewinn.

Und doch bin ich froh, dass ich in der nächsten Woche erstmal Spätschicht habe und mich von den Strapazen des Frühaufstehens, das bei mir in der Zeit von 4 bis allerspätestens halb 5 stattfinden muss, erholen kann. Aber wenn man den Gerüchten glauben darf, hat sich die Spätschicht bald erledigt und es wird nur noch die Frühschicht geben. Das Leben ist doch echt eines der Härtesten.

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  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. 5. August 2011 um 09:14

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