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Naturgebiet Millingerwaard

Millingerwaard ist das Herz des Naturgebietes Gelderse Poort und mit weitläufigen Uferwaldstücken und blumenreichen Grasflächen das abwechslungsreichste Naturentwicklungsgebiet in dieser Gegend. Hier darf die Natur auch außerhalb der festen Wege erkundet werden. Neben unterschiedlichsten Vogelarten findet man hier Herden von Konik-Pferden, die von den europäischen Wildpferden abstammen. Außerdem sind Galloway-Rinder unterwegs und mit ein wenig Glück sind auch die wilden Biber zu sehen. Das alles hatte ich unter anderem hier gelesen und dazu angeregt, dass unser Ostersonntagsausflug uns genau dorthin führen sollte.

Weil wir fälschlicherweise zunächst von Millingen kommend durch die Stadt Kekerdom fahren, haben wir schon kurz nachdem wir an dem Kirchturm vorbeigefahren sind, von der Straße aus die Möglichkeit Störche zu beobachten:

Außerdem sammeln wir erste Eindrücke von der wunderschönen Umgebung:

Leider kommen wir an dieser Stelle jedoch nicht weiter. Unser Spaziergang endet direkt vor einer Steinfabrik, die uns den Weg zur Waal und den Dünen versperrt. Wir treten den Rückzug an. Doch schon bald finden wir auf unserer Fahrt zurück in Richtung Millingen einen ausgeschilderten kostenlosen Parkplatz. Von dort aus starten wir jetzt doch unseren Ausflug ins Naturgebiet. Dank der aufgestellten Wegweiser dieses Mal gezielt.

Gleich hinter dem Deich und nachdem wir die erste Tür öffnen, grünt und blüht es überall. Es zwitschert und schnattert zu Land, zu Wasser und in der Luft. Und doch herrscht in dieser Idylle eine himmlische Ruhe. Das Wetter meint es gut mit uns. Die Temperaturen sind in der Sonne genauso angenehm wie inmitten der zahlreichen Waldstücke, die uns immer auch am Wasser vorbeiführen.

Ich hatte wirklich gehofft, dass wir bei unserem Ausflug den Konik-Pferden und den Galloway-Rindern begegnen, aber gerechnet hatte ich damit nicht, weil wir vorher nicht wussten, wo sich die Tiere in diesem großen Naturgebiet aufhalten. Als ich die Konik-Pferde entdecke, bleibt mir fast die Luft weg. Obwohl ich eine Nicht-Pferde-Närrin bin, beeindruckt mich die Herde und die scheinbare Freiheit, in der sie dort leben.

Stundenlang könnte ich einfach nur das Treiben in der Herde beobachten.

Eigentlich ist immer und überall etwas Interessantes zu sehen.

So schwer es auch fällt, machen wir uns schließlich doch wieder auf den Weg. In gemütlichem Tempo und mit vielen Beobachtungs- und Fotostopps gelangen wir bis zum Vogelkijkhuis, das ein kleines ans Ufer gebautes offenes Holzhaus ist. Mit seinen Holzbänken und einer schönen Aussicht lädt es zum Verweilen ein. Wir gönnen uns eine kleine Pause, bevor wir uns für den Rückweg entschließen. Zum Abschluss dürfen wir noch einem Specht bei seiner Arbeit zusehen:

Galloway-Rinder und so vieles andere von diesem wunderschönen Naturgebiet haben wir leider nicht gesehen. Wir müssen also unbedingt nochmal wiederkommen. Und um ehrlich zu sein: Ich kann es kaum abwarten!

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  1. 25. April 2011 um 20:42

    Toller Ausflug und klasse Bilder! Am besten gefallen mir die Löwenzähne und das trinkende Pferdl.

    Grüße!

  2. 26. April 2011 um 22:13

    Dass es so etwas überhaupt gibt!!!
    Diese Pferde vermitteln mehr Freiheitsgefühl als hundert Harleys….
    Gruß von Sonja

    • himbeerbel
      27. April 2011 um 08:47

      Und es ist wunderbar sich in einem Gebiet mit ihnen in angemessener Entfernung (gebeten wird um 25 m Abstand) zusammen aufhalten zu können. Sich einfach hinsetzen und beobachten – kostenlos, aber unbezahlbar…

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