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Altkleiderversammlung

Wäre ich ein Ballon, könnte ich jetzt davonschweben, weil ich heute so viel Ballast abgeworfen habe.

Ein Blick in meinen kleinen überquellenden Kleiderschrank brachte in der letzten Zeit immer die gleiche Erkenntnis: Ich habe einfach nichts anzuziehen.

Von dem, was mir beim Öffnen der Türen beinahe entgegenkam, passte mir das Meiste schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Immer die gleiche handvoll Kleidungsstücke lag obenauf und versteckte alle Sachen, aus denen ich in den letzten 3 Jahren mit etwa 15 Kilo Gewichtszunahme herausgewachsen war. Und doch musste ich oft frustriert etwas gerade Herausgeholtes zurückpacken, weil es eins von den vielen Teilen war, die nicht mehr passten. Dennoch gab ich die Hoffnung, dass ich eines Tages doch wieder hineinschrumpfen könnte, nicht auf.

Bis heute.

Ich habe gründlich aussortiert und in meinem Kleiderschrank ist es jetzt seeehr übersichtlich geworden. Es ist tatsächlich nicht allzuviel übriggeblieben, aber die Gewissheit dass das, was noch da ist auch wirklich passt, fühlt sich gut an.

Jetzt muss ich nur noch die eingetüteten Klamotten auf die meist überfüllten örtlichen Altkleidercontainer verteilen.

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Kategorien:Fotografie Schlagwörter:
  1. 24. Mai 2011 um 18:50

    Herzlichen Glückwunsch zum Aussortieren!

    Meiner Garderobe verpasse ich auch gerade eine Runderneuerung, die sie bitter nötig hat.

    Mit dem Ballast abwerfen habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Meistens war es so, wenn ich etwas weggeworfen, verschenkt oder gespendet habe, das ich nicht mehr brauchte, kamen Dinge, die ich wirklich brauchte, fast von allein zum mir.

    In diesem Sinne wünsche ich dir viele, schöne, neue Fundstücke!

  2. himbeerbel
    24. Mai 2011 um 19:12

    Danke sehr, da bin ich mal gespannt 🙂

  3. april
    27. Mai 2011 um 09:27

    Ich bin auch immer noch dabei. Es geht langsam, aber es geht voran. Durch meine Mutter und deren Sachen hat’s nochmal einen Schub gegeben, sich von allem Möglichen zu trennen.

    Übrigens: hier gibt es zwei Stadtteil-Selbsthilfegruppen, die Kleidung mit Kusshand nehmen und auch anderes. Da bin ich immer froh, es noch für einen guten Zweck weggeben zu können. Das fällt leichter als ‚Mülltonne auf‘.

    • himbeerbel
      27. Mai 2011 um 09:59

      Das ist noch die beste Lösung, die Kleidung an örtliche Selbsthilfegruppen weiterzugeben. Bei uns gibt es sowas nur für alte Möbel, soweit ich weiß. In dem Ort, in dem ich früher gewohnt habe, konnte man die Kleidung auch direkt beim Roten Kreuz abgeben, aber hier gibt es immerhin Altkleidercontainer. Da wandert bei mir nur noch Zerrissenes, Kaputtgewaschenes oder mit Farbe Versautes in die Mülltonne.

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