Projekt 12 in 2014

Das Projekt 12 in 2014, das ich schon in den beiden Vorjahren mit Interesse verfolgt, aber nicht teilgenommen habe, hat mich dazu inspiriert, für mich eine Art Jahresplan für 2014 aufzustellen. Dabei setze ich den Fokus auf Dinge, die mich interessieren und von denen ich ausgehe, dass sie mir gut tun – sei es nun in körperlicher oder in seelischer Hinsicht. Damit es nicht zu einfach wird, sind kleine Herausforderungen darunter. Immer geht es jedoch darum hinzusehen, zu lernen, zu genießen und aktiv zu werden. Seine Zeit wertvoll gestalten, körperliches und geistiges Funktionieren sichern, ohne sich übermäßig zu belasten. Einfach Pluspunkte im Leben zu sammeln, damit die Krankheit in den Hintergrund rückt und sich vielleicht sogar eine gewisse gesundheitliche Stabilität einstellt.

Und damit meine guten Vorsätze nicht zu der Art von Vorsätzen wird, die sich nach kurzer Zeit im Sande verlaufen, lege ich klare Ziele fest, formuliere sie konkret aus, halte sie schriftlich fest und teile sie hierdurch anderen mit – Fast wie im Lehrbuch 😉

Oder kurz gesagt: In diesem Jahr mache ich mit beim Projekt 12 in 2014:

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Erstens: An 5 Stunden pro Woche nehme ich mir einen sportlichen Timeout.

01_Sport

Unsere kleine Nordic-Walking-Truppe – eine kleine Hündin im Schlepptau mit insgesamt 3 Mädels im Alter zwischen 46 und 64 – ist Montags, Mittwochs und Samstags jeweils etwa 1 Stunde stöckelnd unterwegs. Das sind Termine, die mir gut tun und die ich 2014 wieder vermehrt einhalten möchte. Und wenn die Mädels nicht können oder unser Walk wetterbedingt ausfällt, werde ich alleine losziehen oder ersatzweise eine Stunde auf meinem Hometrainer radeln.

Da mein Hometrainer hauptsächlich von meiner Katze benutzt wird, weil ich ihr ein gut ausgepolstertes Fahrradkörbchen dafür spendiert habe, möchte ich das Gerät wieder mehr seiner eigentlichen Bestimmung zuführen. Sofern es nicht als Ersatz fürs Nordic Walking dient, möchte ich an mindestens zwei Tagen in der Woche jeweils eine Stunde darauf radeln. Wenn das Wetter jedoch mitspielt, werde ich das Outdoor-Radeln auf meinem richtigen Drahtesel vorziehen.

Somit käme ich auf 5 Stunden Sport in der Woche – Gut für Körper und Geist.

Zweitens: 1 Mal in der Woche stürze ich mich ins Back- oder Kochabenteuer.

02_Kochen-Backen

Essen ist meist mit angenehmen Gefühlen und Entspannung verbunden. Dann gibt es da noch spezifische Wirkungen einzelner Lebensmittel und Gewürze. Nicht zu vergessen die Freude am Ausprobieren neuer Rezepte und die Freude am Wirbeln in der Küche selbst. Das macht einfach Spaß und soll 2014 bei mir einen größeren Raum bekommen.

Ein Mal in der Woche sollte es für mich zu schaffen sein, ein neues Koch- oder Backrezept auszuprobieren oder selbst zu entwickeln.

Drittens:Täglich nehme ich Glücksmomente aufmerksam wahr.

03_Glück

„…Immer wieder vergessen wir, was uns eigentlich glücklich macht bzw. gemacht hat. Unsere Wahrnehmung ist oft viel zusehr auf das Negative im Leben gerichtet. Obwohl das „Glück“ jeden Tag an unserer Haustür klopft, schenken wir ihm wenig Beachtung…Wichtig ist es dabei, nicht nach dem Glück zu suchen, sonder das Glück im alltäglichen zu sehen…“
[Quelle: http://ilona-rennt.blogspot.de/ ]

Auch eine tolle Projektidee! Ich hatte etwas Ähnliches vor einiger Zeit auch schon mal begonnen, habe es jedoch nicht weitergeführt. Dabei ist es ein wunderbares Gefühl einen dieser wertvollen kleinen Glücksmomente wahrzunehmen und zu genießen. In diesem Jahr will ich sie wieder verstärkt entdecken, am liebsten täglich.

Viertens: 3 Stunden pro Woche gehören dem Stricken, Häkeln und/oder meinem Steinbruch.

04_Sträkeln

„…Gleich mehrere US-amerikanische Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Handarbeiten wie Stricken, Sticken und sogar Schnitzen einen ähnlich positiven Effekt auf das Gehirn haben wie Yoga oder Meditation: Durch die gleichförmige und trotzdem kreative Arbeit werden die für die Entspannung so wichtigen Gammawellen im Gehirn aktiv. Gut für das Gehirn: Kreative Handarbeit. Diese Form des Stressabbaus ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit des Gehirns, das Konzentrations- und Erinnerungsvermögen wird gestärkt und Alzheimer vorgebeugt. Der Effekt lässt sich bereits durch ähnlich kurze Zeitintervalle wie bei der Meditation feststellen: Wenige Minuten am Tag genügen, um eine fühlbare Wirkung zu erzielen. Dabei gelingt der Einstieg in die Handarbeit leichter als in die Meditation, da der Leerlauf in den Gedanken nicht sofort eintritt, sondern erst im Laufe der Betätigung kommt. Der Körper reagiert mit verlangsamten Herzschlag und flacherer Atmung In der Therapie psychisch Kranker hat Handarbeit schon seit langem einen festen Platz: Sie wirkt beruhigend und stärkt das Selbstbewusstsein. Handarbeit kann noch viel mehr: Sie fördert die Vernetzung im Gehirn, die Zusammenarbeit zwischen der Nervenschaltzentrale und unseren Händen wird immer besser, unsere Fertigkeiten wachsen. Das ist nicht nur gut für die Kreativität, sondern beugt auch Krankheiten vor…“
[Quelle: http://www.apo-ka.de/gesundes_leben/?ItemID=1905 ]

Ich häkel noch etwas lieber, als ich stricke. Es macht mir so viel Spaß und tut mir gut, dass ich in den letzten Jahren immer mehr Zeit damit verbringe und so soll es auch weiterhin sein.

Das Schnitzen und Schleifen der Steine hat einen beruhigenden entspannenden Effekt auf mich, ganz ähnlich dem Häkeln und Stricken. Das will ich 2014 auf jeden Fall wieder vermehrt machen, zumal ich mir im letzten Jahr bereits zusätzlich zu meinen Ytong-Steinen einen kleinen Vorrat an Speckstein, Alabaster und Pyrophyllit zugelegt habe und glücklicherweise zum Geburtstag zur Bearbeitung einen Dremel geschenkt bekam.

3 Stunden pro Woche – also etwa eine halbe Stunde täglich sind für mich bestimmt machbar, vielleicht auch mehr. Ich freue mich darauf!

Fünftens: Ich reduziere mich um etwa 900 Gramm pro Monat.

05_Abnehmen

2013 habe ich innerhalb von 5 Monaten auf sehr genussvolle Art nicht ganz 8 Kilo abgenommen.

Das will ich 2014 fortführen und im Laufe des Jahres mein Gewicht mindestens um weitere 10 Kilo reduzieren, was in etwa 900 Gramm Gewichtsabnahme pro Monat entspräche.

Sechstens: Ich gönne mir eine Stunde Raumzeit pro Woche.

06_Raumzeit

Es geht ums Wohlfühlen und schöner Leben in meiner Wohnung, also auch ums umräumen, aufräumen, aussortieren, dekorieren und gestalten.

Vielleicht aber auch nur Mal um den Genuss eines Räucherstäbchens oder eines Aromaöls bei Kerzenlicht – ich liebe das, mache es nur viel zu selten.

Das will ich ändern.

Siebtens: Mindestens ein Mal im Monat lasse ich mir in Punkto Haar etwas einfallen.

07_Haare

Sie setzen ein sexuelles Signal, sind Symbol für Jugend und Gesundheit, Zeichen für Individualität und Persönlichkeit.

Und meine sind lang und langweilig. Kämmen, Spange oder Haargummi rein und fertig. Das ist alles und das, obwohl ich aufgrund der Haarlänge einige Möglichkeiten hätte, meine Frisur interessanter zu gestalten.

2014 will ich unbedingt etwas Abwechslung in meinen Haaralltag bringen und sei es nur indem ich mir öfter Mal eine Haarkur gönne.

Achtens: Mindestens 1 Mal im Monat kümmere ich mich um „Roundabout Niederrhein“.

08_Niederrhein

Mit Schrecken habe ich irgendwann festgestellt, dass ich über so manche griechische Insel, auf der ich lediglich zwei Urlaubswochen verbracht habe, vermutlich mehr weiß, als über den Teil Deutschlands, in dem ich mich in der restlichen Zeit herumtreibe.

Das möchte ich ändern und meinen Lebensraum näher unter die Lupe nehmen. Damit hatte ich vor einiger Zeit schon begonnen und die Ergebnisse in dem Blog „round.about Niederrhein“ festgehalten. Aus zeit- und gesundheitlichen Gründen ist das leider damals eingeschlafen, aber in diesem Jahr gehe ich wieder mitsamt Kamera auf Erkundungstour. Das macht Spaß und hier gibt es für mich noch viel zu entdecken.

Neuntens: Ich werde meinen Stapel ungelesener Bücher monatlich mindestens um 1 Buch reduzieren.

09_SuB

Wo kommen all diese Bücher her, und warum habe ich sie nicht gelesen, bevor wieder neue dazukamen?

Das will ich in diesem Jahr unbedingt angehen.

Möglichst keine neuen Bücher kaufen und stattdessen den Stapel ungelesener Bücher reduzieren.

Es ist so viel gut klingendes und vielversprechendes unter den mitlerweile 106 (!) ungelesenen Büchern, dass ich es sicher nicht bereuen werde.

Zehntens: Mindestens 1 Mal im Monat spiele ich Kräuterhexe.

10_Kräuter

Kräuter bereichern unsere Küche auf wunderbare Weise: Ihre ätherischen Öle bringe Duft, Frische und Würze an unsere Speisen und machen sie herrlich abwechslungsreich und die Klassiker unverwechselbar.

In diesem Jahr will ich noch mehr mit Kräutern experimentieren – 1 Mal im Monat ein Kräuterrezept ausprobieren – und dazu neben meinem „Kräutergarten“ in der Küche auch meinen Balkon mit Kräutern bepflanzen.

Elftens: Über die Fotografie und meine Kamera im speziellen lerne ich mindestens 1 Mal im Monat etwas Neues.

11_Fotografie

Ich fotografiere zwar regelmäßig, nutze jedoch nicht alle Möglichkeiten, die mir meine Kamera bietet.

Meist bleibt es bei der Halbautomatik und ich wähle nur noch die passende Blende aus.

Dabei stoße ich in letzter Zeit immer öfter an Grenzen, die ich in diesem Jahr überwinden will und mir solide Grundlagenkenntnisse aneignen möchte.

Zwölftens: Ich führe permanent ein Haushaltsbuch.

12_Haushaltsbuch

Mit einem Haushaltsbuch bekommt man einen Überblick darüber, wie viel wofür ausgegeben wurde und wo man sparen kann.

Damit hatte ich 2013 schonmal begonnen, habe es aber nicht weitergeführt.

Dabei ist es gerade für jemanden mit so knappen Finanzen, wie ich sie habe, sehr sinnvoll.

So steht es geschrieben.

Und jetzt mache ich mich an die Ausführung 🙂

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  1. 31. Dezember 2013 um 15:28

    Toll!

  2. Biker
    2. Januar 2014 um 19:55

    Da hast du aber was vor, übernehme dich nur nicht!!
    Ein Freund Biker

    • himbeerbel
      2. Januar 2014 um 20:57

      Auch das habe ich mir vorgenommen 🙂
      Und wie sieht es bei dir aus?

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