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12 in 2014 – Der Januar

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  • Erstens: An 5 Stunden pro Woche nehme ich mir einen sportlichen Timeout.
    01_Sport
    Ich hatte es schon vermutet: Für mich ein harter Brocken, weil mein innerer Schweinehund heult wie ein Wolf.Dennoch bin ich in diesem Monat oft alleine zum Stöckeln losgezogen und habe das angestrebte Pensum von insgesamt 20 Stunden (Nordic-Walking = 14 x und Ergometer = 6 x) geschafft. Ich habe mich dazu entschlossen, die ursprünglich angestrebten 2 Wochenstunden Ergometer möglichst durch Nordic Walking oder Radfahren an der frischen Luft zu ersetzen. Das macht eindeutig mehr Spaß und tut gut. Der Ergometer kommt dann bei schlechtem Wetter zum Einsatz.
  • Zweitens: 1 Mal in der Woche stürze ich mich ins Back- oder Kochabenteuer.
    02_Kochen-Backen
    Das habe ich in der ersten Woche gar nicht hinbekommen, weil mein urlaubhabender Herzbube einfach zu lecker kocht, als dass ich ihm freiwillig ins Handwerk pfusche. Dafür habe ich in der zweiten Woche dann zwei Rezepte ausprobiert: Würzige Wirsingpfanne und gefüllte Kohlrabi, deren Füllung zwar wirklich sehr gut geschmeckt hat, die aber trotz vorgaren noch zu hart waren um wirklich lecker zu sein. Dafür war die Möhren-Ingwer-Suppe umso besser.  Die Mandarinen-Süßspeise und die Spaghetti mit Sardinen und Oregano haben dann den Monat so richtig rund gemacht 😉
  • Drittens: Täglich nehme ich Glücksmomente aufmerksam wahr.
    03_Glück
    Ein schönes Vorhaben, bei dem mir richtig warm ums Herz wird. 001. – 015. und 016. – 031.
  • Viertens: 3 Stunden pro Woche gehören dem Stricken, Häkeln und/oder meinem Steinbruch.
    04_Sträkeln
    Fertiggestellt ist der Häkelschal und mit Maras Puppendecke geht es auch vorwärts.
  • Fünftens: Ich reduziere mich um etwa 900 Gramm pro Monat.
    05_Abnehmen
    Ich habe lange überlegt und mich schließlich doch dazu entschieden hier mein Startgewicht anzugeben. Es handelt sich um schlappe 100,3 (!) Kilo und einen BMI von 33 – und das, nachdem ich im letzten halben Jahr bereits 8 Kilo abgenommen habe.In diesem Monat habe ich mich um 1900 g reduziert und somit meine Vorgabe mehr als erfüllt. Nicht so ganz einfach nach der weihnachtlichen Schlemmerzeit wieder auf Kurs zu kommen. Gut ist, dass ich wieder angefangen habe ein Ernährungstagebuch zu führen. Dazu habe ich mich bei fddb.info angemeldet und auf meinem Handy die kostenlose Android-App installiert, was die Sache wesentlich einfacher macht. Hilfreich auch, dass wir in diesem Monat das Geocaching für uns entdeckt haben, das nicht nur Spaß macht, sondern uns auch zu ausgedehnten Spaziergängen verleitet und so zusätzlich zum Sport den Kalorienverbrauch etwas erhöht.
  • Sechstens: Ich gönne mir eine Stunde Raumzeit pro Woche.
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    Ähm, nun ja – ich habe das Adventsgesteck entsorgt und mir ganz oft vorgenommen endlich mal wieder eines meiner Lieblingsräucherstäbchen abzubrennen oder die Aromalampe mit Rosenduft zu bestücken. Dabei ist es dann auch geblieben. Das mit der Raumzeit habe ich also definitiv nicht hinbekommen.
  • Siebtens: Mindestens ein Mal im Monat lasse ich mir in Punkto Haar etwas einfallen.
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    Immerhin gönne ich meinen Haaren inzwischen 1 x pro Woche eine Haarkur, was ihnen sichtlich gut tut. Meinen Pony und meinen Alltagszopf habe ich in diesem Monat leicht abgewandelt getragen, was aber eigentlich nicht der Rede wert ist. Außerdem habe ich mir einige Anleitungen für Hochsteckfrisuren angesehen und frage mich immer noch, warum die das hinkriegen und ich nicht. Ich habe mir aber bereits Haarnadeln und -klammern besorgt und bin wild entschlossen weitere Versuche zu starten. Da muss doch was zu machen sein…
  • Achtens: Mindestens 1 Mal im Monat kümmere ich mich um „Roundabout Niederrhein“.
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    Das hat funktioniert und war jede einzelne Minute wert: Beeindruckend: Die Eisenbahnbrücke von Griethausen und das Prinz-Moritz-Grab; Megalecker: Endivien untereinander mit gebratener Blutwurst.
  • Neuntens: Ich werde meinen Stapel ungelesener Bücher monatlich mindestens um 1 Buch reduzieren.
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    Gelesen habe ich in diesem Monat:
    Ruhe da oben! Der Weg zu einem gelassenen Geist (Andreas Knuf) [*****]
    Die Verratenen (Ursula Poznanski) [*****], das mich dazu gezwungen hat – trotz aller guten Vorsätze – sofort den 2. Teil der Trilogie zu kaufen und zu lesen:
    Die Verschworenen (Ursula Poznanski)  [*****]
    Auch konnte ich nicht umhin mir für das neugewonnene Hobby Literatur zu besorgen und sofort zu lesen:
    Geocaching I: Alles rund um die moderne Schatzsuche (Markus Gründel) [*****]
    Geocaching II von Mysterys, Rätseln und Lösungen (Steven Ponndorf & Markus Gründel) [*****]
    aktueller SuB: 104 Bücher (Start-SuB: 106 Bücher, gekauft: 3, gelesen: 5)
  • Zehntens: Mindestens 1 Mal im Monat spiele ich Kräuterhexe.
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    Bereits im letzten Jahr hatte ich mir für meinen Küchenkräutergarten nostalgische Keksdosen aus Blech besorgt, die ich als Übertöpfe für meine Kräuter verwenden wollte. Zuerst habe ich nur eine Dose von innen mit Buntlack gestrichen, um sie vor Rost zu schützen. Das hat gut funktioniert und in diesem Monat habe ich endlich auch die übrigen drei Blechdosen mit diesem Schutz versehen. Es wäre einfach zu schade, wenn diese Blechdosen kaputtrosten würden. Sie machen mitsamt der Kräuter richtig was her und passen gut zu meiner leicht nostalgisch dekorierten Küche (ein Bild wird nachgeliefert, wenn mein Indoor-Kräutergarten mal wieder mehr hergibt, als Lorbeer, Zitronenmelisse und Salbei). Außerdem habe ich noch ein schönes Rezept für die Verwendung von Zitronenmelisse gefunden: Pfirsiche mit Zitronenmelissenquark. Bei den Spaghetti mit Sardinen und Oregano habe ich leider nur getrockneten Oregano verwendet, was sicherlich geschmacklich kein Vergleich zu frischem ist.
  • Elftens: Über die Fotografie und meine Kamera im speziellen lerne ich mindestens 1 Mal im Monat etwas Neues.
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    Ich habe mit der Blende herumexperimentiert. Die Wirkung der offenen Blende kenne ich ja schon länger und nutze sie gern und ausgiebig. Interessant und für mich neu war, was die hohe Blendenzahl bewirkt. Es sind wunderschöne Bilder entstanden, als ich damit direkt ins Sonnenlicht fotografiert habe. Die Bilder sind zwar dunkler, erscheinen aber auch mystisch und märchenhaft, weil – wie ich in diesem Monat gelernt habe – bei hohen Blendenzahlen wieder eine gewisse Unschärfe ins Spiel kommt.
  • Zwölftens: Ich führe permanent ein Haushaltsbuch.
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    Bis jetzt funktioniert das ganz gut.

Januarfazit: Ein sehr aktiver Monat mit viel Sport und viel frischer Luft, in dem ich mein Lebensumfeld erkundet und durch das in diesem Monat entdeckte Geocaching anders kennen lernen konnte, neue Kochrezepte ausprobiert und viel gelesen habe, meine Zeit mit Handarbeiten und dem Blick auf die schönen Dinge des Lebens bereichern konnte und nicht zuletzt  dabei noch fast 2 Kilo abgenommen  habe. Manchmal habe ich befürchtet, dass ich mir zu viel vorgenommen habe und hinsichtlich meiner Erkrankung mehr Schonung vonnöten wäre, aber genauer betrachtet ist das Gegenteil der Fall. Der Mix aus Aktivitäten die ich gerne mache oder von denen ich weiß, dass sie mir gut tun, baut für die gelegentlich nicht ganz so rosigen Zeiten vor und ich bilde mir ein, dass es sogar vorbeugt. Gelegentlich werde ich sogar ein wenig euphorisch und hoffe dadurch eine gewisse gesundheitliche Stabilität zu erlangen, die es mir vielleicht auf längere Sicht ermöglicht zumindest wieder einen kleinen Aushilfsjob anzunehmen – aber das ist erst der erste Monat, weitere müssen folgen. Ich bin gespannt!

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