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[Geocaching] Vom Finden und Nichtfinden

In Punkto Geocaching war in der letzten Zeit bei uns nicht viel zu gewinnen.

Eher auf der Durchreise haben wir unseren Benutzernamen noch auf dieses „Logbuch“ gequetscht:

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An einem anderen Abend wollten wir eigentlich auf einem kleinen Spaziergang noch „eben“ einen Cache finden, mussten aber feststellen, dass mein Datenvolumen fürs Handy schon aufgebraucht war und ich nur noch mit verminderter Geschwindigkeit surfen konnte. Fürs Geocaching war das leider nicht zu gebrauchen. Ständig spielte die GPS-Anzeige verrückt und da ich nicht mehr genug Guthaben auf meiner Prepaid-Karte hatte, konnte ich auch kein Datenvolumen dazubuchen. Shit happens und ich habe nun die Gewissheit, dass der Tarif zu 4,95 EUR (Flatrate für Einsteiger – 50 MB Highspeed-Volumen) zum gelegentlichen geocachen doch nicht ausreicht. Sollten wir also weiterhin mit meinem Smartphone diesem Hobby nachgehen wollen, werde ich optional die Xtra Handy Flat mit 200 MB Highspeed-Volumen für meine Prepaid-Karte dazubuchen. Mehr braucht mein Handy nicht. Den Abend konnten wir aber dennoch mit einem Fund verbuchen – wir entdeckten einen Travelbug auf einem Auto, der einem Cacher-Duo gehört, von dem wir schon einige Caches gefunden haben. Auch nett – Geocacher gleich in der Nachbarschaft 🙂

In der letzten Woche waren wir mit einem Freund und seinem Hund zum geocaching verabredet. Da mein Rücken aber nicht so recht entzücken wollte, blieb ich zuhause und ließ die „Jungs“ alleine losziehen. Den Cache haben sie wohl gefunden, hatten aber keinen Stift dabei um sich ins Logbuch einzutragen – den habe ich nämlich sonst immer nebst anderen nützlichen Kleinigkeiten in meiner obligatorischen Cache-Täsch (sprich: Käschtäsch) dabei. Also auch kein Fund zum loggen, da müssen wir gemeinsam nochmal hin.

Einen Fund der ganz anderen Art machten wir schließlich am Mittwochabend, an dem wir uns kurz nach dem Abendessen dazu entschieden uns nochmal spontan auf den Weg zu machen. Nachdem wir unseren zweiten eigenen Cache in märchenhafter Umgebung versteckt hatten, wollten wir selbst noch einen suchen, der nur wenige Kilometer entfernt war. Mitten im Wald an einem großen Hügel sollte er zu finden sein. Statt des Caches entdeckten wir jedoch ein kleines flauschiges Käuzchen, das ganz still an dem Hügel lag und uns anblinzelte. Es wirkte stark entkräftet und rührte sich kaum. Wir konnten es dort nicht zurücklassen und brachten es zu einem Tierarzt, der sich über Nacht um das Tierchen kümmern und es am nächsten Morgen zur nahegelegenen Greifvogelstation bringen wollte.

Eine knifflige Situation. Was tun? Was ist richtig? Wir wussten es nicht und haben nach unserem Gefühl gehandelt und die Verantwortung bezüglich des Waldkauzkükens in kompetente Hände gelegt. Wir hoffen, dass das für das Tier beste geschehen ist – egal wie das aussehen mag.

Ein Bild von dem kleinen Käuzchen haben wir übrigens nicht gemacht, aber es muss wohl auch etwa 2 Wochen alt gewesen sein – ganz so wie das auf der Nabu-Seite, wo auch einige Empfehlungen zu finden sind: http://www.nabu-hassloch.de/vogel-gefunden-was-nun/

Memo für mich:
Grundsätzlich ist es natürlich besser, wenn die Eltern ihre Jungen großziehen können, daher sollten man immer überlegen, ob es denn wirklich nötig ist, das Kücken mitzunehmen. Es ist, im Gegensatz zu früheren Meinungen, nicht schlimm ein Vogelkücken anzufassen und es ins Nest zurückzulegen, da Vögel keinen guten Geruchssinn haben und die Eltern somit nicht unbedingt bemerken, dass das Kücken von einem Menschen angefasst wurde. Also erstmal prüfen:

– Hat das Kücken schon Flaum oder gar erste richtige Federn?
– Sieht das Kücken krank oder sehr geschwächt aus?
– Sehen Sie Nester oder Baumhöhlen?
– Sehen Sie die Eltern oder Geschwister?
– Gibt es Gefahrenstellen? (Katzen, Autos etc.)

Ansonsten gilt aber: Jungvögel unbedingt bei ihren Eltern in der Natur belassen. Nehmen Sie dazu den Jungvogel ruhig in die Hand und setzen ihn zurück ins Nest oder in einen benachbarten Strauch. Dort wird er mit Sicherheit von den Elternvögeln wieder gefunden, angenommen und versorgt. Niemand kann das besser als die Elternvögel selbst. Viele Jungvögel haben keine Scheu vor dem Menschen und piepsen nicht aus Hilflosigkeit, sondern weil sie um die nächste Fütterung durch ihre Eltern betteln. Ziehen wir Menschen uns dann zurück, kann das normale Familienleben der Vögel weitergehen.

Ich hoffe zwar, dass es kein nächstes Mal geben wird – aber für den Fall dass, weiß ich jetzt besser bescheid.

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