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[sparkle & shine] – Der Januar

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Sinn und Zweck des Projekts Sparkle & Shine von Mina (schildmaid.net) ist es, sich Ziele zu setzen, diese übers Jahr hinweg zu verfolgen und monatlich einen Blick auf den Fortschritt zu werfen.

 

 

Body: Durch Bewegung und ausgewogene Ernährung für körperliches und seelisches Wohlbefinden sorgen und abnehmen.

Bewegung: Schneller als befürchtet habe ich mich im Januar wieder von meinen Rückenschmerzen erholt und konnte schon in der zweiten Woche mit ersten Entspannungsübungen für den unteren Rücken und später vorsichtig mit Rückenyoga beginnen. Es folgte behutsames Nordic Walking, gefolgt von Einheiten auf dem Crosstrainer und schließlich konnte ich in der letzten Januarwoche endlich wieder bei einem richtig schweißtreibenden 60-Minuten-Training von FitnessBlender mitmachen und danach 2 Tage heftigen Muskelkater genießen. Seit der zweiten Woche trage ich wieder meinen Schrittzähler und habe den mir erstmal gesetzten Tagesdurchschnitt von über 5000 Schritten nicht leicht, aber immerhin geschafft.

Im Februar werde ich weiterhin Crosstrainer (mindestens 30 Min. bis max. 60 Min.) und Nordic Walking (60 Min.) machen. Weil ich gemerkt habe, wie wohltuend und entspannend es für mich ist und dass ich es doch vermisst habe, werde ich Yoga, das ich vor Jahren bei einer Lehrerin hier im Ort praktiziert habe, in mein Programm aufnehmen. Außerdem brauche ich etwas Forderndes und werde über den Monat verteilt und fortlaufend die 5-Tage-Challenge von FitnessBlender machen.

Mo: 60 Min. Nordic Walking + Yoga
Di: 30 Min. Crosstrainer + FitnessBlender
Mi: 60 Min. Nordic Walking
Do: 30 Min. Crosstrainer
Fr: 30 Min. Crosstrainer + FitnessBlender
Sa: 60 Min. Nordic Walking
So: Frei

Ernährung: Das Ernährungstagebuch bei fddb.info führe ich und überschreite doch immer wieder die mir auferlegten Grenzen. Zu oft „ver.esse“ ich die durch sportliche Aktivitäten hinzuverdienten Kalorien, anstatt sie einfach zur Gewichtsabnahme übrig zu lassen. Ich esse viel Obst und Gemüse und probiere gelegentlich vegetarische Gerichte aus. Da mein Herzbube oft nur am Wochenende bei mir ist, konnten wir uns auch da auf einen Tag einigen, an dem „Vegetarisch“ auf unserer gemeinsamen Speisekarte steht. Bis auf einige Ausrutscher hält sich mein Süßigkeitenkonsum in Grenzen. Obst hilft. Eine handvoll Mandeln hilft. Außerdem habe ich eine Edel-Bitter Schokolade mit 73 % Kakao entdeckt, mit der ich meinen Schokoladenhunger besänftigen kann, weil sie mir schmeckt, von der ich aber maximal 1 Riegel essen kann. Ich habe dann einfach genug – ein Gefühl, das ich bei Schokolade normalerweise nicht kenne.

Abnehmen: Mein BMI ist zwar immer noch dreiunddreißigkommairgendwas, aber um 0,1 geschrumpft. Zugegebenermaßen recht wenig, aber ich freue mich trotzdem. Auch fühlt es sich für mich erfolgreich an, wenn ich nicht zunehme. Es soll ums Dauerhafte gehen und da habe ich mich innerlich auf einen langen Weg eingestellt.

Mind: Mit Makro-Fotografie aufs Detail achten und über den Tellerrand hinaus kochen.

Makro-Fotografie: Im Januar war doch an einem sonnigen Nachmittag vieles zu finden, was sich fürs Makro-Objektiv gelohnt hat. Allein der Wind hat mir so manches Motiv verwischt. Und im nachhinein war so manches Mal meine Blende zu offen. Es war ein erster Schnappschuss-Spaziergang, der allerdings großen Spaß gemacht hat.

Kulinarische Weltreise: Ich hatte damit gerechnet, dass mein Herzbube und ich Freude an diesem Projekt haben würden, aber mit so viel Spaß habe ich nicht gerechnet. Schon die zufällige Auswahl der Länder war mehr als interessant und oft mussten wir erstmal nachsehen, wo diese Länder überhaupt sind. Mosambik war unser erstes Ziel und als Nachbarland von Südafrika doch ein Begriff. Aber was isst man dort? Wir fanden Antworten, erfuhren auch gleich noch Wissenswertes über Land und Leute, Schönheit und Probleme des Landes – Dinge, mit denen wir uns ohne dieses Projekt wohl eher nicht beschäftigt hätten. Wir machten uns schließlich auch einen Spaß daraus und aßen nicht nur das Piri-Piri-Huhn, sondern auch den Maisbrei tatsächlich mit den Fingern – eine ganz neue Erfahrung für mich als Messer-und-Gabel-Fetischistin. Das Huhn haben wir übrigens im Januar gleich nochmal in etwas schärferer Version gemacht. Lecker!

Soul: Mit Herz und Hand durch Wolle und Stein.

Helfen: Nachdem ich im Dezember so viel Zeit für die LaGeSo-Berlin Mützen, Schals und Handschuhe investiert hatte, brauchte ich im Januar eine Pause. Auch hat mich der Gedanke angwidert, dass ich für männliche Flüchtlinge etwas anfertige, die dann Frauen begrapschen oder sogar vergewaltigen. Mein Gemüt hat sich inzwischen etwas beruhigt und auch, wenn ich nicht alle Flüchtlinge „über einen Kamm scheren“ will, fällt es mir schwer in diesem Punkt klar zu denken. Ich habe mich erstmal abregen müssen, an einer Babymütze weitergestrickt und für mich etwas gestrickt.

Handarbeiten: In diesem Monat habe ich wieder nichts mit Stein und Meißel/Feile gemacht, dabei habe ich wirklich Lust dazu und forme bereits im Kopf den Stein bei jedem Ansehen. Immerhin habe ich den Schalkragen fertiggestellt – in einem wundervollen Material und einer traumhaften für mich neuen Technik. Jetzt geht es weiter mit dem Häkelkörbchen fürs Badezimmer.

Heart: Verantwortungsvoller Leben

An den Januar-Wochenenden haben wir für uns jeweils einen vegetarischen Tag eingeführt. Wir haben uns schon tolle Gerichte schmecken lassen, bei denen es uns an nichts gefehlt hat – was sich mein fleischbesessener Herzbube erst nicht so recht vorstellen konnte. Auch wenn ich für mich allein koche, bin ich bemüht den Fleisch-/Fischkonsum einzuschränken. In diesem Monat habe ich ein wenig mit Haferdrink, statt mit normaler Milch herumexperimentiert (Soja- und Reisdrink finde ich ekelhaft). Ich habe ihn meinem Herzbuben einfach statt normaler Milch in den Kaffee gemischt, problemlos. Auch der Vanillepudding hat gut funktioniert und bei meinem Porridge klappt das sowieso. Beim Kartoffelpüree habe ich es noch nicht ausprobiert, kann mir aber nicht vorstellen, warum das nicht schmecken sollte. Und wenn nicht, dann kann ich es ja immer noch mit Brühe und einem Schuss Öl machen. Der Herzbube und ich sind uns einig künftig Haferdrink statt Milch zu verwenden. Außerdem habe ich den Stromanbieter gewechselt: Ab Juni wird aus unseren Steckdosen Wasserkraft statt Atom-/Kohlestrom fließen.

Fazit: Trotz der Rückenprobleme ein Monat, der sich gut angefühlt hat. Die Ernährung ist gesünder geworden und auch der Sport tut mir richtig gut. Besonders freue ich mich über unseren gemeinsamen vegetarischen Tag am Wochenende und die kulinarische Weltreise war mitsamt Drumherum ein echtes Highlight!

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