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[sparkle & shine 2016] Kulinarische Weltreise: Suriname

Suriname ist mit einer Fläche von 163.820 km² das kleinste unabhängige Land Südamerikas, das im Norden an den Atlantischen Ozean, im Osten an Französisch-Guayana, im Süden an Brasilien und im Westen an Guyana grenzt. Das Land verdankt seinen Namen wahrscheinlich dem Stamm der Surinen, der durch die Arawak aus diesem Gebiet vertrieben wurde. Nationalfeiertag ist der 25. November, der Tag der Unabhängigkeit von den Niederlanden im Jahr 1975.

Die ethnische Herkunft der Bevölkerung ist sehr heterogen und setzt sich überwiegend aus Afrikanern, Maroons (Ndyuka und Saramaccaner), Indern (Hindustane), Javaner, Chinesen, Arabern zusammen. Die Amtssprache ist niederländisch.

In kulinarischer Hinsicht wurde es dieses Mal für uns schwierig, weil wir im Netz kein Gericht fanden, das wir als „typisch Surinamesisch“ empfinden konnten.

Wir entschieden uns schließlich für Bami Goreng mit Garnelen und Saté-Spieße mit Limetten

503a_Kulinarische Weltreise Suriname_Bami Goreng mit Garnelen und Saté-Spieße mit Limetten

Zutaten: 300 g Garnelen, 2 feingewürfelte Knoblauchzehen, 1 Pak-Choi – in Streifen geschnitten, 1 kleine gewürfelte Karotte, 1 gewürfelte Paprika, 1 kleine in Ringe geschnittene Chili, ca. 100 g Zuckerschoten, 1 Bund gehackten Koriander, 50 g gelbe Currypaste, 500 g nach Packungsanweisung gegarte Mie-Nudeln, sojasauce, Curry, Salz, Chiliflocken

Karotten in Erdnussöl anschwitzen und die Zuckerschoten dazugeben. Jeweils nach einiger Zeit Knoblauch, Garnelen, Currypaste, Pak-Choi und zum Schluss die Mie-Nudeln unterrühren. Mit Sojasauce würzen und mit Curry, Salz und Chili abschmecken. Mit Koriander bestreut servieren.

Für die Spieße eine Marinade aus 50 g gemahlenen Erdnüssen, 3 EL Erdnussöl, 3 EL Wasser und 1 TL Curry herstellen. 400 g Hähnchenfleisch in lange flache Streifen schneiden und 1/2 Stunde marinieren. Das Fleisch wellenförmig aufspießen, in Erdnussöl bei mittlerer Hitze garen und nach Geschmack mit Limettensaft beträufeln.

Später gab es noch ein kreolisches Dessert mit dem Namen „Tropicana“, das zwar lecker war, dessen Rezept wir aber hier gleich noch etwas gepimpt haben:

503b_Kulinarische Weltreise Suriname_Tropicana

Zutaten: 1 Dose (340 g) Ananas, 1 Tütchen Gelatine gemahlen für 500 ml Flüssigkeit, 1 Packung Kondensmilch, 50 g Naturjoghurt

Ananassaft aus der Konserve auffangen, bis auf etwa die Hälfte einkochen und etwas abkühlen lassen. Kondensmilch zugeben. Die nach Packungsanweisung quellen gelassene Gelatine zugeben. Alles erhitzen und kurz köcheln lassen. Etwas abkühlen lassen und mit 50 g Naturjoghurt vermischen.

Die Ananasstücke pürieren und abwechselnd mit der Masse in Gläser schichten. Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Lecker war’s, aber mit Kolumbien oder gar Myanmar konnte Suriname in unserer kulinarischen Interpretation leider nicht mithalten. Zu bekannt waren uns Geschmack und Konsistenzen der Speisen und viel zu gut die Gerichte der zuvor „bereisten“ Länder. Ich bin schon auf unseren nächsten Ausflug gespannt 🙂

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