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purlife, newmoove oder gymondo? Das war hier die Frage

Wieder einmal habe ich mich von Kossi anfixen lassen (mit diesem Video).

Sie hatte von dem Online-Fitnesstudio purlife geschwärmt, so dass ich nicht umhin konnte, mich dort anzumelden. Eine Woche kostenlos als Gold-Mitglied habe ich in dieses Online-Portal reinschnuppern können und nach Ablauf bekam ich automatisch die Nachricht, dass ich die Seite eingeschränkt weiterhin kostenlos nutzen, oder eine Mitgliedschaft buchen kann. Diese Vorgehensweise – ohne vorherige Kündigung – hat mir sehr gut gefallen. So konnte ich konnte ich mich unbeschwert in dieser Sportwelt umsehen und ohne Entscheidungszwang ausprobieren, ob sowas überhaupt für mich in Frage kommt.

Und „Ja!“, purlife kommt für mich definitiv in Frage. Nachdem ich mich umgesehen hatte, entschied ich mich, an einem Trainingsprogramm teilzunehmen, für das man sich zusätzlich einen Ernährungsplan anzeigen lassen konnte. Nach 4 von den 7 Trainingstagen, stand 1 Tag Pause auf dem Programm. Das Training war abwechslungsreich und fordernd. Besonders gefallen hat mir das Rückentraining, am wenigsten geeignet ist für mich das Dance-Training (ich schaffe die Koordination der Abläufe nicht, das konnte ich noch nie 🙂 ). Das Kursangebot ist vielfältig und bietet neben dem Training, das unter anderem auch in Live-Kursen absolviert werden kann, zusätzlich Ernährungs- und Gesundheitstipps von Fachleuten. Ich habe mich dort gut aufgehoben gefühlt, viel geschwitzt, heftigst über Muskelkater gejammert und eine Menge Interessantes erfahren. Aber nach einer Woche habe ich natürlich nicht alles testen können und es gibt für mich dort noch vieles zu entdecken. Auch in Yoga und Pilates habe ich nur kurz reingeschaut. Ich bin eigentlich in der Stimmung, mich für ein Jahr Gold-Mitgliedschaft anzumelden, weil mich das Angebot überzeugt hat und ich alles uneingeschränkt nutzen möchte. Da gerade erst meine Erwerbsminderungsrente erhöht wurde, passt der monatliche Betrag in Höhe von 8 Euro (Dank Kossi-Bonus) sogar in mein Budget.

Doch erst wollte ich noch ein weiteres Online-Fitnessstudio testen und habe mich für eine Woche bei newmoove entschieden. Live-Kurse gibt es nicht, dafür kann ich jedoch meine Problemzonen eintragen und ein dafür ausgelegtes Training bekommen. Auch hier habe ich mich zum vergleichen für ein Trainingsprogramm entschieden, bei dem mir ein Kursprogramm mit Ernährungstipps (auch als PDF zum runterladen) angezeigt wird. Das gefällt mir besser, als bei purlife, dafür finde ich die Ernährungs- und Gesundheitstipps bei purlife umfangreicher und vor allem fundierter und somit vertrauenserweckender.

Positiv fällt mir bei newmoove auf, dass hier in den Wochenplan auch Outdoor-Training eingetragen werden kann. Allerdings fehlt mir hier, dass sich die dadurch abgearbeiteten Kalorien nicht vermerken lassen. Auch fände ich es gut, wenn ich meine Crosstrainer- oder Ergometereinheiten hier eintragen und verrechnen lassen könnte. Das vorgeschlagene Training habe ich zwar gemacht, aber es gefällt mir nicht so gut, wie bei purlife. Hier turnen wieder schlanke dauerlächelnde Gazellen im Pulk vor, die mich nicht wirklich begeistern können. Auch handelt es sich bei den vorgeschlagenen Workouts eher um Aerobic mit vielen unterschiedlichen Schrittfolgen, die sich aufbauend wiederholen und mich gelinde gesagt überfordern, weil es mit meiner Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit nicht so weit her ist. Das Ende vom Lied: Nach knapp 4 Tagen habe ich keine Lust mehr und melde mich beim nächsten von mir ausgesuchten Anbieter für ein kostenloses 7-Tage-Training an.

Meine Wahl fällt auf gymondo. Im Gegensatz zu den anderen beiden Online-Studios endet hier die Mitgliedschaft nicht automatisch nach 7 Tagen, sondern ich muss mich von vornherein für eine kostenpflichtige Mitgliedschaft entscheiden, die nach Ablauf der Probephase automatisch beginnt. Zögerlich entscheide ich mich dafür, behalte aber die ganze Zeit eine rechtzeitige Kündigung als dringend im Hinterkopf, damit ich nicht in den von mir ausgewählten 3-Monats-Vertrag rutsche.

Auch hier entscheide ich mich für ein mehrwöchiges Abnehmprogramm. Es gibt Rezepte und Ernährungstipps, die automatisch in den Wochenplan eingebaut werden. Gewicht und Maße werden notiert. Es gibt ein Testprogramm, mit dem der Fitness-Level ermittelt wird und anhand dessen auch eine persönliche Entwicklung gemessen werden kann. Mein BMI wird hier ermittelt und verrät mir gleich, dass ich mit meinen 34 Zählern unter Adipositas leide. Bei den Workouts gibt es Challenges, bei denen von einer Übung innerhalb einer Minute die Anzahl der Wiederholungen festgehalten wird, wodurch auch hier eine persönliche Entwicklung im Laufe der Zeit feststellbar wird. Leider klappt es bei mir mit der Eingabe aus irgendwelchen Gründen in 2 von 3 Fällen nicht. Die erste Trainingseinheit, bei der es dem Bauch und meinem Fett an den Kragen gehen soll, ist ernüchternd. 3 Menschen turnen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden vor, was mir gut gefällt, weil ich dann die Übungen in der für mich geeigneten Intensität machen kann. Leider wird viel gehüpft und gesprungen, was ich mit meinen ledierten Knien nicht kann. Ich mache Ausweichübungen, die ich in irgendwelchen anderen Trainingsprogrammen – ich glaube es war bei FitnessBlender – mal gesehen habe. Tapfer stehe ich die Übungseinheit durch, die mit ihrer Hüpferei aber gleichzeitig ein K.O.-Kriterium ist. Obwohl mir das Drumherum von gymondo gut gefällt, möchte ich bereits nach dem ersten Training aufgeben, weil es nicht gut für mich ist. Das ändert sich auch beim zweiten und dritten Training nicht. Die mir an den unterschiedlichen Tagen zusätzlich „verordneten“ Ernährungstipps finde ich nicht schlecht, aber hier fehlen mir die Hintergrundinformationen, wie ich sie bei „purlife“ kennengelernt habe. Mir wird klar, dass ich eigentlich lieber bei purlife, statt bei gymondo wäre, weshalb ich heute meine 7-tägige Probe-Mitgliedschaft bei gymondo vorzeitig und einfach mit ein paar Mausklicks beendet habe.

Für mich steht jetzt fest, dass ich ab morgen – dem 1. August 2016 – bei purlife trainieren werde. Ich freue mich darauf!

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