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Posts Tagged ‘Oswald Henke’

Henke – Traumzeitlos

Kategorien:Musik Schlagwörter: ,

Konzept des Tages

Die Augen schließen
Die Welt färben
Mauern Mauern sein lassen
Man kann sie später einreißen
Jetzt nicht
Nicht zu viel wollen
Die Kraft einteilen

[ … ]

(Oswald Henke – Für dich und für mich)

Kategorien:Im Wortreich Schlagwörter:

Ich habe mir die Liebe abgewöhnt und bin doch weiter süchtig – Oswald Henke

„…Mit ‚Spießer‘ sind nicht die gemeint, die mit einer Gesellschaft konform gehen, sondern jene, die Andersdenken nicht zulassen oder nicht verstehen wollen oder können…“

Kategorien:Bücher Schlagwörter: ,

Solange es weh tut

Solange es ab und zu weh tut im Leben,
weiß man, dass man lebt.
Wie langweilig wäre das Leben,
wenn man bestimmen könnte
in wen man sich verliebt
oder welcher Mensch
sich in einen verlieben darf.
Menschen können wie die Sonne wärmen
aber auch dafür sorgen, dass man verbrennt.

Solange es weh tut, lebt man…

Oswald Henke

Kategorien:Im Wortreich Schlagwörter:

So sei es

Sei es das Verlangen, den sanften Kuss
auf der weißen Haut zu spüren.
Gemeinsam die Minuten auszukosten, die geblieben sind,
unbefleckt von all dem Schmach,
welcher, auserkoren durch zerfressene Zungen,
Verborgenes entkleidet.
Der Unschuld der Ahnungslosigkeit beraubt,
gezerrt ans Licht der Gaffer.
So sei es!

Doch mein Geist sehnt sich nach dem Dialog,
dem Spiel der Worte.
Mit ihm erstrahlt die Eleganz dieser Ebene.
Weder die Tat, noch das Wort zählt,
viel mehr wiegt das, was unterlassen blieb.
Das Wort, das nur gedacht.
Die Tat, die nur geplant.
Alle Züge, die nur auf dem Spielbrett der Phantasie
zu schemenhaftem Dasein thronten.
Die allumfassende Macht der Sehnsucht nach Wärme,
das Gefühl, ihr allein ergeben zu sein.
So sei es!

Auch wenn das Feuer schmerzt,
die Glut das Ebenmaß zerstört,
ein diffuses Gefühl entfacht,
Schmerz und Lust verbindet.
Unlöschbar bleibt die Sehnsucht…
So sei es!

Auch wenn ihr anders denkt,
diese Wärme spendet euch sicher keine Wärme.

Oswald Henke

Kategorien:Im Wortreich Schlagwörter:

Ich habe mir die Liebe abgewöhnt

Ich habe mir die Liebe abgewöhnt
Und bin doch weiter süchtig

Meine Hoffnung hat sich längst versteckt
Doch finden werd‘ ich sie – entdecken
Warten heißt nicht Zeit verschwenden
Denn die Weisheit ist ein Scherz

Schließen öffnen alles wenden
Ich bin die Wahrheit du der Schmerz

Ich habe mir das Lieben abgewöhnt
Und bin doch weiter süchtig

Oswald Henke

Kategorien:Im Wortreich Schlagwörter:

manchmal III

leben bedeutet manchmal auch
einfach nur tief durchzuatmen
weiterzulaufen
weiterzuschreien
oder nur zu atmen
nach sauerstoff ringen
obwohl man lieber ersticken möchte
weiteratmen

weinen hilft manchmal
tränen kühlen
löschen das glühen der eigenen seele
zumindest wird der schmerz gekühlt
erträglicher
davongespült
vom eigenen inneren
aber schmerzen erinnern uns
dass leben auch anders sein kann
schöner
weiterleben
wie ein kuss
der überraschend deine lippen berührt
wie ein lachen
das dir ein fremder schenkt
wie das aroma
einer erdbeere
die zunge schmeckt
die neugier vor dem biss
dem kuss?
dem willkommen oder abschied
alles ist möglich
wenn man nicht das atmen vergisst

Oswald Henke

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