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[sparkle & shine 2015] – Jahresbilanz

1. Januar 2016 1 Kommentar

sas2015-logo-miniSinn und Zweck des Projekts Sparkle & Shine ist es, sich Ziele zu setzen, diese übers Jahr hinweg zu verfolgen und monatlich einen Blick auf den Fortschritt zu werfen.

Body: in Bewegung bleiben + ausgewogene Ernährung = Abnehmen (0/12 kg)

Bewegung: So gut wie das Jahr diesbezüglich anfing, so hing es in der Mitte durch und im letzten Viertel bekam ich nochmal einen Energieschub, begann mit Kettlebelltraining und schaffte mir einen Crosstrainer an, den ich dann auch gern und regelmäßig nutzte.

Ernährung: Immer wieder wechselhaft. Es gab Zeiten voller ernährungstechnischer Vernunft und Zeiten hemmungslosen Schlemmens. Im letzten Viertel des Jahres bewegte ich mich dann wieder innerhalb von Grenzen, die mir WeightWatchers anhand von Punkten vorgab und gegen Ende des Jahres wieder mehr durch Kalorienzählen, sportlich verbrauchten Kalorien und meinem Grundumsatz.

Abnehmen: In diesem Jahr stellt sich meine Gewichtskurve in Form eines klassischen Berges dar. 12 Kilo wollte ich eigentlich abnehmen und habe bis Oktober etwa 7 Kilo zugenommen, die ich zum Jahresende dann wieder fast abgebaut habe. In diesem Jahr habe ich mein Gewicht also in weitläufigem Sinne zumindest gehalten 😉

Mind: Kochschule + round.about niederrhein + Kalender 2016  + Geocaching + Reading Challenge + Schreibwerkstatt

Kochschule: Das gemeinsame Kochen hat uns beiden sehr viel Spaß gemacht und es war für mich sehr lehrreich und vor allem sehr lecker!

Unterwegs am Niederrhein: Es hätte mehr sein können, aber einiges haben wir doch für uns entdecken können.

Kalender 2016: Ich habe nicht für jeden Monat ein kalendertaugliches Bild geschossen, aber vielleicht finde ich für die fehlenden Monate ja im kommenden Jahr noch Motive, die ich in einen Kalender übernehmen kann.

Geocaching: An Ideen für den Wherigo und für den Kindercache hat es uns nicht gemangelt, aber den passenden Ort haben wir noch nicht gefunden. Da ein Geocache auch schonmal nachgepflegt werden muss, sollte er nicht zu weit weg sein, weil ich kein Auto mehr habe. Außerdem sollten die Stationen zusammenhängend und nicht zu weit auseinander sein und dürfen natürlich auch keinem fremden Geocache zu nah kommen. Alles nicht so einfach zu finden. Aber vielleicht klappt es im nächsten Jahr.

2015 Reading Challenge: Ich fand es erst sehr originell Bücher nach bestimmten Kriterien auszusuchen, aber es hat mich dann doch sehr schnell abgestoßen. Mich sprechen Themen an, die in meine jeweilige Stimmung und mein derzeitiges Interesse passen. Ich kann nicht nach Äußerlichkeiten auswählen. Gar nicht.

Schreibwerkstatt: Schreiben kann ich nicht auf Kommando. Eigentlich lese ich auch lieber. Und obwohl mir seinerzeit mal eine Schreibwerkstatt sehr viel Spaß gemacht hat, kam dieser Punkt aus vorgenannten Gründen sehr schnell zum Erliegen.

Soul: Handarbeiten + Meditation + Kleiderschrank

„Mit Wolle & Nadel gegen Terror“: Auch eine Geschichte für sich. Erst habe ich tatkräftig mit angepackt und außerdem gestrickt und gehäkelt. Dann gab es in der Facebook-Gruppe Streit, der mich so angewidert hat, dass ich erstmal eine Pause brauchte. Gegen Jahresende wurde dann zum Handarbeiten für Lageso Berlin aufgerufen und ich war wieder häkelnd und strickend dabei. Momentan habe ich noch Spendenwolle zu Hause, die ich zu Erwachsenenmützen und Schals verarbeiten werde. Und dann mal weitersehen. Außerdem habe ich noch Wolle und stricke für Frühchen und Babys Mützen und Söckchen, die dann das Krankenhaus, in dem meine Tochter geboren wurde, bekommen soll.

Handarbeiten:  Ein wichtiger Bereich, der dauerhaft in mein Leben eingezogen ist. Wenn ich mal ein paar Tage nicht zugange bin, fehlt mir was. Leider ist in diesem Jahr meine Arbeit am Stein etwas zu kurz gekommen.

Meditation: Häkeln und Stricken ist meine Meditation geworden, obwohl es auch mal wieder schön war, geführten Meditationen zu folgen.

Kleiderschrank: Ich habe kräftig aussortiert und nur wenig – und wenn, dann sehr gezielt – neue Kleidungsstücke gekauft. Ein Blick in den Kleiderschrank fühlt sich nun gut an. Es sind nur noch Dinge darin, die mir passen und gefallen – alle Ganz-Unten-Im-Stapel-Oder-Auf-Dem-Kleiderbügel-Immer-Nur-Rumhängende-Und-Platz-Wegnehmende-Kleidungsstücke sind weg.

Heart: Südafrika 2015

Im Oktober war es endlich so weit und ich habe die zwei schönsten Urlaubswochen meines Lebens erlebt. Später habe ich dann noch mein allererstes Fotobuch aus den gemachten Bildern erstellt und durfte dabei ein zweites Mal die Reise durchleben. Mit dem Windows Movie Maker habe ich schließlich noch aus den Filmsequenzen meines Herzbuben einen mit Musik unterlegten 50-Minuten-Film gemacht – mein gefühlter dritter Südafrika-Urlaub. Den Film habe ich noch auf eine DVD gebrannt und in einem quadratischen Briefumschlag in das Fotoalbum geklebt. Wir haben jetzt ein kompaktes „Südafrika 2015 Urlaubsgesamtpaket“, das uns bei Bedarf ein frisches Leuchten in die Augen zaubert. Für kurze Ausflüge in diesen Urlaub sorgen einige der schönsten Bilder, die vergrößert das Wohnzimmer zieren. Einfach mal kurz innehalten und in die Landschaftsaufnahmen abtauchen – oft und immer wieder gern. Eben eine echte Herzenssache ❤

Fazit:

Ein Jahr mit Höhen und Tiefen und mit Themen, die ich verfolgt habe und Themen, die ich verworfen habe, obwohl sie erst interessant für mich klangen. Einiges werde ich mit ins neue Jahr nehmen und dafür kann ich andere Dinge einfach als für mich nicht passend abhaken. Versuch macht klug. Alles in allem ein schönes Projekt, das mich mit monatlichen Rückblicken durchs Jahr führt und das ich auch 2016 – wenn auch mit neuen Themen – fortführen werde. Ich freue mich darauf!

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[sparkle & shine] – Der November

30. November 2015 Hinterlasse einen Kommentar

sas2015-logo-miniSinn und Zweck des Projekts Sparkle & Shine ist es, sich Ziele zu setzen, diese übers Jahr hinweg zu verfolgen und monatlich einen Blick auf den Fortschritt zu werfen.

Body: in Bewegung bleiben + ausgewogene Ernährung = Abnehmen (0/12 kg)

Bewegung: Der Schrittzähler hat Pause, zumal er mich momentan eh nicht motivieren kann. Das Training mit den Kettlebells habe ich 2 x wöchentlich gemacht, bin bis zu 2 x wöchentlich Nordic Walken gewesen und malträtiere meinen kürzlich erworbenen Crosstrainer. Ich habe lange mit mir gerungen, bevor ich diese Anschaffung gemacht habe. Das Ding bringt mich aber richtig auf Touren – ähnlich wie früher das Joggen, für das ich aber zu schwer bin und mit dem ich seinerzeit wegen Knieproblemen aufhören musste.

Ernährung: Alles im Rahmen der mir laut Weight Watchers zustehenden Punkte, dem Wochenextra und den Aktivpoints, wobei ich letztere bisher immer unangetastet verfallen lassen konnte. Ich ernähre mich von viel Obst und Gemüse, habe Porridge für mich entdeckt, nasche sehr wenig und fühle mich gut dabei. Manchmal fällt es mir aber schon schwer, gegen meinen Süßhunger anzukämpfen, wenn dafür keine Punkte mehr vorhanden sind. Da hilft mir ab und an ein zuckerfreies Bonbon oder eine Banane weiter – sonst wäre der Leidensdruck zu hoch.

Abnehmen: Seit dem 19. Oktober habe ich 5,7 kg Gewicht verloren, was einer Abnahme von knapp 1 kg pro Woche entspricht. Es fühlt sich gut an, wenn die Hosen nicht mehr so kneifen und man merkt, wie der Bauch sich ein wenig zurückgebildet hat.

Mind: Kochschule (6/12) + round.about niederrhein (4/12)+ Kalender 2016 (5/12) + Geocaching (2/12) + Reading Challenge (0/12) + Schreibwerkstatt (4/52)

Kochschule: –

Unterwegs am Niederrhein: –

Kalender 2016: –

Geocaching: –

2015 Reading Challenge: Drei auf Reisen (David Nicholls)

Schreibwerkstatt: –

Soul: Handarbeiten + Meditation (2/12) + Kleiderschrank

„Mit Wolle & Nadel gegen Terror“: Bis zum 7. Dezember wird für LaGeSo Berlin gestrickt und gehäkelt. Ich habe bisher 2 Mützen, 2 Schals und 5 Paar Handschuhe dafür fertig.

Handarbeiten:  –

Meditation: –

Kleiderschrank: –

Heart: Südafrika 2015

Das Fotobuch habe ich mit der Software von fotobuch.de erstellt und anfertigen lassen. Ich habe den Urlaub dabei nochmal durchlebt. Traumhaft! Und das Fotobuch ist auch richtig gut geworden ❤ Derzeit schneide und füge ich die kurzen Filmsequenzen mit dem Windows Movie Maker zusammen, die mein Herzbube im Urlaub gefilmt hat. Ich bin schon auf das Gesamtergebnis gespannt.

[sparkle & shine] – Der Oktober

1. November 2015 Hinterlasse einen Kommentar

sas2015-logo-miniSinn und Zweck des Projekts Sparkle & Shine ist es, sich Ziele zu setzen, diese übers Jahr hinweg zu verfolgen und monatlich einen Blick auf den Fortschritt zu werfen.

Body: in Bewegung bleiben + ausgewogene Ernährung = Abnehmen (0/12 kg)

Bewegung: Seitdem ich wieder den Schrittzähler trage, bin ich mit täglich knapp 5.000 Schritten dabei. 2 x Nordic Walking. Zum Geburtstag habe ich kleine Kettlebells bekommen und mir bereits große dazugekauft. Das Training damit kann beginnen.

Ernährung: Maßlos im Urlaub, aber seit dem 19. Oktober wieder kontrollierter.

Abnehmen: Ich habe mich am 19. Oktober bei Weight Watchers angemeldet und achte seitdem wieder verstärkt darauf, was ich zu mir nehme. Ich habe lange überlegt, mich schließlich aber doch zu dem Schritt durchgerungen. Am 19. habe ich mich gewogen und heute, nach der zweiten Woche, 3,7 kg runter.

Mind: Kochschule (6/12) + round.about niederrhein (4/12)+ Kalender 2016 (5/12) + Geocaching (2/12) + Reading Challenge (0/12) + Schreibwerkstatt (4/52)

Kochschule: –

Unterwegs am Niederrhein: –

Kalender 2016: –

Geocaching: Unseren Travelbug haben wir am fast südlichsten Punkt Afrikas ausgesetzt und von Deutschland noch zwei andere mitgenommen und ebenfalls dort ausgesetzt. Gute Reise!

2015 Reading Challenge: Baba Dunjas letzte Liebe von Alina Bronsky hat mir gefallen. Ein schönes Buch!

Schreibwerkstatt: Mit dem Buch und dazugehörigen Übungen aus „Ein Roman in einem Jahr: Eine Anleitung in 52 Kapiteln“ bin ich auch in diesem Monat überhaupt nicht weiter gekommen. Dieser Teil hat sich erledigt.

Soul: Handarbeiten + Meditation (2/12) + Kleiderschrank

„Mit Wolle & Nadel gegen Terror“: Erstmal Pause.

Handarbeiten:  Zwei Mützchen habe ich zwischendurch gestrickt und bin nun bei Teil 7 des „Around the Bases“-Cal.

Meditation: Dieser Teil hat sich erledigt, weil ich mich bei den Handarbeiten wunderbar entspannen und zentrieren kann.

Kleiderschrank: Ich hätte gerne einen Poncho und werde mir wohl einen stricken – in türkis.

Heart: Südafrika 2015

Erledigt und doch irgendwie nicht: Ein unglaublich geiler Urlaub, der noch lange in mir nachwirken wird ❤

Kategorien:Bastelstube, Handarbeiten Schlagwörter:

[sparkle & shine] – Heart: Südafrika 2015

1. November 2015 1 Kommentar

Es fühlt sich eigenartig an, diesen Blogpost zu verfassen. Mehr als ein Jahr haben die Vorfreude und die Vorbereitungen für diese Reise gedauert. Zunächst hatte mein Herzbube mich erstmal dazu überreden müssen, weil ich befürchtet hatte gesundheitlich nicht fit genug dafür zu sein. Aber je näher der Abreisetermin kam, desto mehr freute ich mich und nach Gesprächen mit Psychologin und Psychotherapeutin zerstreuten sich auch die Bedenken ein wenig.

Freitags abends – am 02. Oktober – ging es mitsamt Herzbuben und seiner Mutter los. Mein erster Langstreckenflug überhaupt und der führte mit Emirates zunächst nach Dubai. Schlafen konnte ich bei diesem Nachtflug leider nicht und zum Filme schauen war ich innerlich doch zu nervös. In Dubai hieß es umsteigen und nach 3 Stunden Aufenthalt ging der Flug dann weiter nach Kapstadt. Diese Etappe kam mir wesentlich kürzer vor, da ich einen Großteil davon verschlief und mir zum Abschluss noch einen Film ansah.

In Kapstadt am späten Samstagnachmittag bei leichter Bewölkung gelandet, trafen wir nach kurzer Suche den Verwandten meiner beiden Mitreisenden, der Südafrikaner ist und in Pretoria wohnt und machten uns gemeinsam auf den Weg zur Autovermietung. Wie gut, dass wir Deutsche nur Beifahrer waren. Anfangs drehte sich mir vor Unsicherheit beim Beobachten des Linksverkehrs regelrecht der Magen um. Auf dem Weg zu unser Unterkunft „Ouskip Holiday Resort„, das etwa 30 km entfernt von Kapstadt entfernt am Melkbosstrand ist, machten wir unseren ersten Halt am Bloubergstrand. Hier kam für mich zum ersten Mal Urlaubsfeeling auf. Strand, Meer und Wind – und hier und da ein Sonnenstrahl durch die fantasievollen Wolkengebilde. Temperaturtechnisch zwar besser bekleidet mit einer Jacke zu genießen aber dennoch herrlich. Normalerweise hat man von diesem Strand aus die Postkarten-Ansicht auf den Tafelberg, der sich aber an diesem frühen Abend komplett hinter den Wolken verbirgt. Doch das kann uns die Freude am Angekommen Sein nicht im geringsten nehmen.

Der Sonntag startet mit einem Frühstück, das wir draußen vor unseren Unterkünften zwar wiederum bei Bewölkung, aber dennoch guter Laune einnehmen. Im Anschluss daran fahren wir zum Botanischen Garten nach Kirstenbosch. Alleinige Aufgabe des Botanischen Gartens, der sich malerisch zu Füßen des Tafelberges erstreckt, ist die Bewahrung der einheimischen Pflanzenwelt der Kapregion. Es finden sich keine fremden Pflanzen im gesamten Areal. Bei unserer kleinen Wanderung ist uns das Glück hold und wir haben wunderbarstes Sonnenwetter, bei dem wir die kunterbunt strahlende Blütenwelt genießen während die Wolken an den Berg geheftet zu sein scheinen. Doch wie schnell wandelbar das Wetter hier ist, erfahren wir schon nach einem kurzen Mittagssnack, der ausreicht um die Wolken in den Botanischen Garten wandern zu lassen und alles in einen feinen Nieselnebel zu hüllen.

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Auf dem Rückweg besuchten wir das nördlich von Kapstadt gelegene Einkaufszentrum Canal Walk, das mit 400 Läden und zahlreichen Restaurants das drittgrößte Einkaufszentrum in Südafrika ist. Es handelt sich dabei um einen riesigen Komplex, der neben Geschäften auch Kinos, Diskotheken und einen Freizeitpark umfasst. Das Einkaufszentrum wird von künstlichen Kanälen durchzogen, die man mit Booten befahren kann. An warmen Wochenendtagen ist der Besuch dieser Wasserlandschaft ein beliebtes Freizeitvergnügen der Kapstädter.

Der Besuch des Weinguts Fairview stand am Montag auf dem Programm. Wir nahmen dort an der Käse & Wein-Probe teil. Für mich als Nicht-Wein-Kennerin eine ganz besondere Erfahrung, das Zusammenspiel der unterschiedlichen Wein- und Käsesorten zu erkosten. Wunderbare Gaumenfreuden! Einen Augenschmaus bekamen wir später auf dem Signal Hill, wo wir mit einer wunderbaren Aussicht auf den Tafelberg und das tiefergelegene Kapstadt bekamen. Dabei entdeckten wir auch das Malaien-Viertel mit den vielen bunten Häusern, die wir uns ein wenig näher ansahen, bevor wir abschließend noch zu dem in ein Einkaufszentrum umgestaltete Hafenviertel Victoria & Alfred Waterfront fuhren.

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Auch am Dienstag hatten wir ein volles Programm, weil es so vieles Interessantes zu entdecken gab auf dem Weg zum Kap der guten Hoffnung. Natürlich konnten wir nicht einfach an am langen Sandstrand von Muizenberg vorbeifahren. Da in der False Bay eine Anzahl Weißer Haie leben, gibt es in Muizenberg eine Beobachtungsstation, die die Schwimmer und Surfer bei Gefahr alarmiert. Haie haben wir nicht gesehen, dafür haben wir am Strand diese niedlichen Umkleidekabinen entdeckt:

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Dann ging es weiter zum Boulders Beach, wo wir über zwei Besucherstege Teile der dort beheimateten Brillenpinuin-Kolonie beobachten konnten.

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Nach der Fahrt durch ein riesiges Naturschutzgebiet mit ganz eigener robuster Pflanzenwelt gelangten wir auch zum Cape Point und machten schließlich am Cape of Good Hope das obligatorische Foto vor dem Schild, das es hier nicht zu sehen gibt, weil ich dieses Bild viel schöner finde 🙂

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Unser Rückweg führte uns schließlich über den Chapman’s Peak Drive, den viele Autokonzerne bereits als Kulisse für ihre Werbeaufnahmen nutzten. Er schlängelt sich in 114 Kurven unmittelbar zwischen Meer und steilen Felswänden entlang von Hout Bay nach Noordhoek und führt über den Chapman’s Peak, einen 160 Meter hoch gelegenen Aussichtspunkt.

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Am nächsten Morgen – dem Mittwoch – verließen wir unsere bisherige Unterkunft und machten uns auf den Weg zum südlichsten Punkt Afrikas. Dabei machten wir in Hermanus Rast. Hier hatten wir eigentlich geplant mit einem Boot zu den Walen zu fahren, aber leider war an dem Tag das Meer zu leidenschaftlich, so dass die Boote nicht rausfuhren. Ich hatte mich zwar unglaublich darauf gefreut, aber wir hatten dennoch Glück. Auch vom Land aus konnten wir in der Bucht einige Wale beobachten. Hier hätte ich den ganzen Tag auf einem Felsen ausharren und das Treiben der Wale beobachten können.

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Am frühen Abend erreichten wir schließlich inmitten eines Naturschutzgebietes das Agulhas Rest Camp, eine unglaubliche schöne Unterkunft, in der man den Meerblick gleich vom Bett aus genießen kann und einem der Sternenhimmel einen so unwirklich klaren Einblick gewährt, dass man mit bloßem Auge die Milchstraße erkennen kann. Es war unbeschreiblich! Und ein Frevel, dort nur eine Nacht zu bleiben 😉

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Unseren Travelbug und die beiden anderen, die wir noch wenige Stunden vor dem Abflug aus einem Travelbug-Hotel mit auf die Reise genommen hatten, wurden wir am Donnerstag los. In der Nähe eines kleinen Schiffswracks fanden wir unseren bisher südlichsten Cache und konnten dort die Travelbugs deponieren. Danach erreichten wir den südlichsten Punkt Afrikas, wo auch der Indische Ozean mit dem Atlantischen Ozean zusammentrifft:

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Weiter ging es dann zu unserer neuen Unterkunft in George, wo wir es zunächst etwas ruhiger angehen ließen. Am Freitag stand eine kleine Shoppingtour an und in einer schön gelegenen Bucht entdeckten wir später ernüchternd eine Gedenkstätte für tote Surfer. Sport ist eben manchmal doch Mord…

Samstags ging es dann nach Knysna – einem Ort in dem die eher gutsituierten Menschen ihr traumhaft gelegenes Zuhause finden. Der Dolphin’s Point machte zwar seinem Namen keine Ehre, bot aber dennoch eine atemberaubende Aussicht:

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Der Sonntag begann mit einer kleinen Tour durch die Cango Caves, einem Höhlensystem, das zu den schönsten der Welt zählt.

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Später ging es zum „Rust en Vrede“-Wasserfall, wo wir die einzigartige Stimmung andächtig bei einem Glas Sekt und Crackern mit Käse auf uns wirken ließen.

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Zum Abschluss besuchten wir eine Straußenfarm, wo ich mich von einem Strauß beim Füttern in die Finger zwicken ließ und später einen Blick in die Kinderstube werfen konnte:

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Am Montag ging dann unser Flug von George nach Johannesburg mit Kulula Airlines. Dort übernahmen wir den neuen Mietwagen und brachten erstmal unseren Südafrikaner zurück nach Pretoria, weil er dort am nächsten Tag wieder arbeiten musste. Danach übernahm mein Herzbube das Steuer und ist wirklich gut mit dem Fahren zurecht gekommen. Sicher brachte er uns nach Rustenburg zu unserer Unterkunft bei Buffelspoort.

Der Dienstag war unser offizieller Ruhetag, an dem wir uns gerade mal dazu herabließen den Waschsalon zu betreten um uns der Schmutzwäsche zu widmen.

Dafür ging es am Mittwoch zum Pilanesberg Nationalpark wo wir zahlreiche Tiere beobachten konnten, aber die Big 5 letztlich doch nicht geschafft haben. Egal, schön wars!

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Am Donnerstag bezogen wir eine neue Unterkunft in Lyttelton, das Centurion Guest House und sahen auf dem Weg dorthin außerdem in dem total urigen Restaurant „Tan Mali se Winkel“ vorbei. Darüber, dass wir in einem nahegelegenen Shop hemmungslos Souvenirs eingekauft haben, schreibe ich hier nichts.

Das Voortrekkerdenkmal, das in der Stadt Pretoria steht, haben wir am Freitag besucht. Der massive Granitbau wurde zu Ehren der Voortrekker errichtet, die die Kapkolonie zu Tausenden zwischen 1835 und 1854 verließen, um weitere Gebiete des heutigen Südafrika zu besiedeln.

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Am Samstag haben wir bei der Unterkunft ausgecheckt und waren bis zum späten Nachmittag in Pretoria, wo wir von „unserem“ Südafrikaner mit einem Poijkie bewirtet wurden. Aber bevor es so weit war, haben wir uns noch mit genialen Gewürzen in zwei indischen Geschäften eingedeckt. Warum gibt es die hier eigentlich nicht? Schneller als es uns lieb war, war es dann wieder so weit. Zeit zum Flughafen nach Johannesburg zu fahren und den Mietwagen abzugeben. Einchecken. Und dann das ganze Retour. 8 Stunden Nachtflug nach Dubai und von von Dubai 8 Stunden nach Düsseldorf.

Traurig irgendwie, weil die Zeit dort schön war und ich so vieles gesehen und bestaunt habe.

Und doch auch schön wieder zu Hause zu sein und freudig von einer total verschmusten Katze empfangen zu werden.

Fazit: Das war so ein hammergeiler Urlaub, dass ich es noch gar nicht fassen kann, dass ich ihn erleben durfte! Danke, mein Herzbube!

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Kategorien:Uncategorized Schlagwörter: ,

[sparkle & shine] – Der September

2. Oktober 2015 Hinterlasse einen Kommentar

sas2015-logo-miniSinn und Zweck des Projekts Sparkle & Shine ist es, sich Ziele zu setzen, diese übers Jahr hinweg zu verfolgen und monatlich einen Blick auf den Fortschritt zu werfen.

Body: in Bewegung bleiben + ausgewogene Ernährung = Abnehmen (0/12 kg)

Bewegung: Mit durchschnittlich  3000 Schritten pro Tag war der September recht gemächlich.

Ernährung: Maßlos und ständig hungrig.

Abnehmen: Lächerlich.

Mind: Kochschule (6/12) + round.about niederrhein (4/12)+ Kalender 2016 (5/12) + Geocaching (2/12) + Reading Challenge (0/12) + Schreibwerkstatt (4/52)

Kochschule: –

Unterwegs am Niederrhein: –

Kalender 2016: –

Geocaching: Der Travelbug, den wir mit nach Südafrika nehmen wollen, ist aktiviert und mit einem Anhänger versehen – also startklar.

2015 Reading Challenge: Ich hatte das Buch „Die Organuhr“ angefangen, aber schließlich abgebrochen. Es war nicht so interessant, wie es sich zunächst anhörte. Auch habe ich gerade nicht gerade den Nerv für irgendwelche an den Haaren herbeigezogene Theorien, denn so wirkte das Buch auf mich.

Schreibwerkstatt: Mit dem Buch und dazugehörigen Übungen aus „Ein Roman in einem Jahr: Eine Anleitung in 52 Kapiteln“ bin ich auch in diesem Monat überhaupt nicht weiter gekommen. Dieser Teil hat sich erledigt.

Soul: Handarbeiten + Meditation (2/12) + Kleiderschrank

„Mit Wolle & Nadel gegen Terror“: Erstmal Pause.

Handarbeiten:  Ein Mützchen habe ich zwischendurch gestrickt. Die Sitzauflagen für meine Küchenstühle sind fertig gehäkelt und weil ich beim „Around the Bases“-Cal mitmache, habe ich ein Center-Square und die ersten 4 Teile des CALs gehäkelt.

Meditation: Dieser Teil hat sich erledigt, weil ich mich bei den Handarbeiten wunderbar entspannen und zentrieren kann.

Kleiderschrank: Dieser Teil ist erfolgreich abgeschlossen. Ich genieße es, dass mein Kleiderschrank übersichtlich geworden ist. Es ist Platz darin und es befinden sich nur Kleidungsstücke darin, die mir passen und gefallen – ein wirklich gutes Gefühl.

Heart: Südafrika 2015

Die Sachen liegen soweit bereit und wandern, sobald der Herzbube da ist, in die Reisetaschen. Ich bin voller Vorfreude und kann kaum fassen, dass es heute endlich losgehen soll. Obwohl ich bemüht war die Ruhe zu bewahren und mich nicht zu übernehmen, bin ich erschöpft und hoffe dafür im Flugzeug schlafen zu können. Hakuna Matata 🙂

Kategorien:Handarbeiten Schlagwörter:

[sparkle & shine] – Der August

1. September 2015 Hinterlasse einen Kommentar

sas2015-logo-miniSinn und Zweck des Projekts Sparkle & Shine ist es, sich Ziele zu setzen, diese übers Jahr hinweg zu verfolgen und monatlich einen Blick auf den Fortschritt zu werfen.

Body: in Bewegung bleiben + ausgewogene Ernährung = Abnehmen (0/12 kg)

Bewegung: Mit durchschnittlich  4.200 Schritten pro Tag war der August erheblich aktiver, als die Vormonate.

Ernährung: Durchwachsen.

Abnehmen: Lächerlich.

Mind: Kochschule (6/12) + round.about niederrhein (4/12)+ Kalender 2016 (5/12) + Geocaching (2/12) + Reading Challenge (0/12) + Schreibwerkstatt (4/52)

Kochschule: –

Unterwegs am Niederrhein: –

Kalender 2016: –

Geocaching: –

2015 Reading Challenge: Ich habe mich lange herumgequält mit Der Tag, an dem meine Tochter verrückt wurde (Michael Greenberg). Nach knapp der Hälfte habe ich dann endgültig aufgegeben – zumindest das halbe Buch ist einfach nur schlecht und hat das Thema verfehlt. Der Autor schleicht um den heißen Brei herum und verliert dabei die eigentliche Handlung aus den Augen. Ich hatte den Eindruck, hierbei ging es um die Selbstinszenierung des Autors, der immer wieder versucht schriftstellerisch zu glänzen, es allerdings nicht schafft. Ein Buch, das mich geärgert hat, weil es mich eigentlich interessiert hätte, wie der Vater den Umgang mit seiner manisch-depressiven Tochter erlebt. Es war eine Wohltat es schließlich einfach abzuhaken und mit einem anderen Buch zu beginnen, in das man eintauchen und bei dem man mitfühlen kann.

Schreibwerkstatt: Mit dem Buch und dazugehörigen Übungen aus „Ein Roman in einem Jahr: Eine Anleitung in 52 Kapiteln“ bin ich auch in diesem Monat überhaupt nicht weiter gekommen. Ich habe auch kaum Lust zu schreiben. Es fühlt sich auch nicht so an, als wenn ich damit weiter machen wollte.

Soul: Handarbeiten + Meditation (2/12) + Kleiderschrank

„Mit Wolle & Nadel gegen Terror“: Es ist schön, wenn man in den Facebook-Häkelgruppen sieht, wieviele die Mochila nach meiner Anleitung nachgearbeitet haben. Mein Häkel- und Strickblog „Es ist angenadelt“ wird immer noch gut besucht und wenn ich das richtig sehe, hat auch die damit verbundene Werbung für das Projekt gefruchtet. Das Tuch Simply MoonWalk für das Projekt ist auch fast fertig.

Handarbeiten:  Einige Babysöckchen habe ich zwischendurch gestrickt. Die Granny Squares für den CAL sind fertig und inzwischen bin ich bei der Umrandung der Squares, damit sie die richtige Größe bekommen, um zu Sitzauflagen für meine Küchenstühle zu werden. Mein Ytong-Stein hatte Pause, aber in Gedanken forme ich ihn schon weiter und bekomme eine leise Ahnung davon, in welche Richtung es mit ihm gehen wird.

Meditation: Völlig vergessen, verdrängt oder was auch immer…vermutlich auch, weil ich recht viel Handarbeiten mache, bei denen ich gut entspannen kann.

Kleiderschrank: Ich genieße es, dass mein Kleiderschrank übersichtlich geworden ist. Es ist Platz darin und es befinden sich nur Kleidungsstücke darin, die mir passen und gefallen – ein wirklich gutes Gefühl.

Heart: Südafrika 2015

Der internationale Führerschein von meinem Herzbuben ist inzwischen auch da. Mein Anhänger für die Reisetasche ist fertig und die Adressenliste für die Postkarten auch. Ich habe mich entschieden Postkarten zu verschicken, weil das irgendwie aus der Mode gekommen zu sein scheint und mich eigentlich immer sehr freue, wenn ich doch mal eine bekomme. Vielleicht geht es meinen Lieben ja ebenso. Außerdem gehe ich davon aus, dass ich in meinem Leben von keinem südlicher gelegenen Punkt dieser Welt eine Postkarte verschicken werde – die Gelegenheit muss ich also nutzen 😉

[sparkle & shine 2015] – Der Juli

sas2015-logo-miniSinn und Zweck des Projekts Sparkle & Shine ist es, sich Ziele zu setzen, diese übers Jahr hinweg zu verfolgen und monatlich einen Blick auf den Fortschritt zu werfen.

Body: in Bewegung bleiben + ausgewogene Ernährung = Abnehmen (0/12 kg)

Bewegung: Mit durchschnittlich  3.000 Schritten pro Tag war der Juli für mich eher als unsportlich zu bezeichnen.

Ernährung: Durchwachsen.

Abnehmen: Lächerlich.

Mind: Kochschule (6/12) + round.about niederrhein (4/12)+ Kalender 2016 (5/12) + Geocaching (2/12) + Reading Challenge (0/12) + Schreibwerkstatt (4/52)

Kochschule: Mit Sosaties mit Mieliepap und Honig-Senf-Rosmarin-Möhrchen und dem Dessert Südafrikanische Melktert haben wir uns schonmal kulinarisch auf den Urlaub eingestimmt.

Unterwegs am Niederrhein: Auf dem Weg nach Schenkenschanz konnten wir auf einem Feld gleich 8 Störche auf einmal sehen – ein unglaublich schönes Erlebnis.

Kalender 2016: Ein Juli-Bild mit Wow-Effekt ist gemacht.

Geocaching: Wir waren zum Geocachen unterwegs, haben aber unsere eigenen noch zu veröffentlichen Geocaches völlig außer acht gelassen.

2015 Reading Challenge: In diesem Monat habe ich kaum gelesen. Immerhin habe ich Blinde Vögel – Ursula Poznanski durch.

Schreibwerkstatt: Mit dem Buch und dazugehörigen Übungen aus „Ein Roman in einem Jahr: Eine Anleitung in 52 Kapiteln“ bin ich auch in diesem Monat überhaupt nicht weiter gekommen. Ich habe auch kaum Lust zu schreiben. Es fühlt sich auch nicht so an, als wenn ich damit weiter machen wollte.

Soul: Handarbeiten + Meditation (2/12) + Kleiderschrank

„Mit Wolle & Nadel gegen Terror“: Als in einer Facebook-Gruppe nach selbstgehäkelten Taschen gefragt wurde, habe ich Bild und Anleitung der von mir für das Projekt gemachten Mochila gepostet. Die Tasche ist sehr gut angekommen und mein Häkel- und Strickblog „Es ist angenadelt“ hat daraufhin enormen Zulauf erhalten. Gleichzeitig habe ich dadurch auch Werbung für das Projekt gemacht. Den überaus anspruchsvollen Mystery KAL MoonWalk habe ich für mich beenden können und dadurch ein weiteres Tuch für das Projekt fertiggestellt.

Handarbeiten:  Etwas mehr als die Hälfte der Babywolle habe ich inzwischen zu Mützen und winzigen Söckchen verarbeitet, die das Krankenhaus, in dem meine Tochter geboren wurde, gut gebrauchen kann. Zwischendurch habe ich noch Granny Squares für den CAL gemacht und dabei wieder eine ganze Menge gelernt. In diesem Monat habe ich mich auch endlich mal wieder an die Bearbeitung meines angefangenen Ytong-Steins gemacht. Das hat gut getan und macht mir immer noch riesengroßen Spaß. Die Formen gehen fast ohne mein Zutun aus der Hand direkt in den Stein über und ich bin schon gespannt, wie das fertige Objekt aussehen wird, von dem ich bislang nur weiß, dass es eine Blumensäule werden wird.

Meditation: Völlig vergessen, verdrängt oder was auch immer…vermutlich auch, weil ich recht viel Handarbeiten mache, bei denen ich gut entspannen kann.

Kleiderschrank: Ein olivfarbener Cargo-Rock ist in meinen Kleiderschrank eingezogen, was für mich eine kleine Sensation ist. In diesem Rock fühle ich mich wohl und das, nachdem ich mich knapp 40 Jahre eher von Röcken und Kleidern distanziert habe. Mein Umdenken diesbezüglich hat eingesetzt, nachdem mir mein Herzbube ein Mittelalterkleid gekauft hatte. Irgendwie gefiel mir das Tragegefühl und ich fühle mich weiblicher dadurch.

Heart: Südafrika 2015

Etwas mulmig ist mir schon auch wenn die Vorfreude wächst – der Juli ist um und schon in 2 Monaten geht es los. Eigentlich wären wir startklar, wir haben soweit alles zusammen – nur der internationale Führerschein von meinem Herzbuben fehlt noch.