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[Sparkle & Shine 2015] – Wherigo selber machen

18. Januar 2015 Hinterlasse einen Kommentar

Auf geocaching.com ist bei Wherigo-Caches im Listing ein direkter Link zur Seite des Wherigos bei www.wherigo.com.

Ein Wherigo („Where I go“) ist ein Adventure-Game, eine interaktive Stadtführung oder ein Märchen, bei dem man eine Datei (Cartridge) auf sein GPS-Gerät oder sein Handy lädt und die reale Welt als Kulisse, bzw. Spielbrett nutzt. Beispielsweise werden bei Annäherung an einzelne Orte bestimmte Bilder oder Texte mit Aufgaben angezeigt, die einen letztlich zum Ziel führen, wo man die Koordinaten für einen physischen Cache oder einen Code für das Loggen auf der Website erhält. Es ist somit eine Kombination aus Traditional, Multi- und Mystery-Cache. Wie man einen Wherigo-Cache spielen kann, erfährt man hier: www.das-wherigo-handbuch.de. Für mein Android-Handy musste ich beispielsweise noch die kostenlose App WhereYouGo installieren, bevor ich die Cartridge installieren und spielen konnte.

Um meinen ersten Wherigo selbst zu erstellen, lese ich mich auf der Wherigo-Website erstmal ein, um die Grenzen und Richtwerte auszuloten:

JPG– oder statische GIF-Bilder können verwendet werden und sollten folgende Größen nicht überschreiten, da sie sonst möglicherweise zwar dargestellt werden können, der Nutzer zur kompletten Ansicht allerdings scrollen müsste:

Garmin Colorado/Oregon: 230 px Breite, 180-250 px Höhe
Pocket PC (QVGA): 230 px Breite, 130 – 180 px Höhe
Icons (nur Pocket PC): 32 x 32 px

Für Audio-Dateien gilt, je kleiner umso besser. Verwendet werden können MP3-, WAV- und OGG-Dateien. Garmin Colorado und Oregon geben allerdings anstatt der Audio-Datei nur Systemtöne wieder.

Text kann nicht mit Umlauten wiedergegeben werden.

Weil die GPS-Genauigkeit abhängig von GPS-Gerät, Wetter und Ort ist, wird empfohlen die Zonen so groß wie möglich festzulegen, damit die Spieler immer die Möglichkeit haben, innerhalb diese Zonen zu gelangen. 21 bis 30 Meter ist üblicherweise ein sicheres Minimum.

Zum Erstellen von Cartridges benötigt man ein Programm, das die Wünsche des Autors (Abenteuer oder Geschichten innerhalb gewisser Zonen mit Fragen und Handlungsaufforderungen) intern in die Programmiersprache Lua übersetzt.

Der Wherigo Builder von Wherigo.com soll nicht so gut sein, weshalb ich mich für Urwigo entscheide, den ich bei http://www.urwigo.com/instalace erstmal herunterlade und installiere. Ein erster Blick ins Programm lässt mich aufatmen: Nicht Tschechisch, nicht Englisch – sondern Deutsch ist automatisch als Benutzersprache festgelegt. Glück gehabt 😉

Als nächster Schritt folgt das Erstellen eines Drehbuchs und das Einmessen der Zonen.