Neuer Crochet Along

Bald geht es wieder los und ich freue mich schon riesig darauf.

In 2 bis 3 Wochen startet ein neuer Crochet Along. Dieses Mal wird eine Tasche aus 800 g Baumwollgarn gehäkelt, die schön groß und geräumig genug für Shopping oder Strand sein wird.

Mehr Infos gibt es bei Jessica und Carina von schönstricken.de.

 

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[12 in 2014] Der Juni

12in2014-projektbanner_groß_500

  • Erstens: An 5 Stunden pro Woche nehme ich mir einen sportlichen Timeout.
    01_Sport
    Das angestrebte Pensum von insgesamt 21 Stunden (Nordic-Walking = 13 x und Ergometer = 8 x) habe ich nicht geschafft. Aber immerhin bin ich in diesem Monat 7 Mal Nordic Walken gewesen und habe mich 2 Mal aufs Rad geschwungen. Ein Anfang wäre also wieder gemacht.
  • Zweitens: 1 Mal in der Woche stürze ich mich ins Back- oder Kochabenteuer.
    02_Kochen-Backen
    Gegessen habe ich gern und gut, mich aber eher bekochen lassen.
  • Drittens: Täglich nehme ich Glücksmomente aufmerksam wahr.
    03_Glück
    Es funktioniert. Meine Wahrnehmung ist aufs Positive ausgerichtet, sobald mir die gesundheitlichen Einschränkungen wieder etwas Spielraum geben.
  • Viertens: 3 Stunden pro Woche gehören dem Stricken, Häkeln und/oder meinem Steinbruch.
    04_Sträkeln
    Den Frühlingsschal, den ich mit dem Frühlings Knitalong 2014 von Schönstricken.de gestartet und meinen Wünschen entsprechend abgeändert habe, konnte ich in diesem Monat fertigstellen. Zwischendurch habe ich kurz an den zweifarbigen Kringelsocken weitergestrickt, habe aber hauptsächlich an meinem Freestyle-Häkelpulli, der aus relativ dichten Kreisen und angesetzten Kreisen mitsamt einem dezenten Lochmuster besteht, weitergehäkelt. Inzwischen habe ich mir auch anhand meines Lieblingspullis ein Schnittmuster erstellt, das ich als Größenvorlage nehmen werde. Irgendwann habe ich auch an meinem Stein weitergearbeitet, was in diesem Monat aber eher in den Hintergrund getreten ist.
  • Fünftens: Ich reduziere mich um etwa 900 Gramm pro Monat.
    05_Abnehmen
    Gestartet bin ich diesen Monat mit 101,7 kg. Das Gewicht habe ich leider gehalten. Bei näherer Betrachtung sollte ich darüber eigentlich froh sein, weil meine derzeitige Art mich zu ernähren alles andere als vernünftig ist – ich schlage bei jeder sich bietenden Gelegenheit über die Stränge. So kann es nicht weitergehen!
  • Sechstens: Ich gönne mir eine Stunde Raumzeit pro Woche.
    06_Raumzeit
    Das geht völlig unter.
  • Siebtens: Mindestens ein Mal im Monat lasse ich mir in Punkto Haar etwas einfallen.
    07_Haare
    Auch hier nichts Neues. Immerhin ist mein Pony inzwischen so lang geworden, dass er zur Not auch hinter den Ohren hält.
  • Achtens: Mindestens 1 Mal im Monat kümmere ich mich um “Roundabout Niederrhein”.
    08_Niederrhein
    Unsere Freude am Geocaching hat uns dieses Mal unter anderem nach Keppeln geführt.
  • Neuntens: Ich werde meinen Stapel ungelesener Bücher monatlich mindestens um 1 Buch reduzieren.
    09_SuB
    Gelesen habe ich in diesem Monat:
    Das Geheimnis der Monduhr  (Amanda Brooke) [*****]aktueller SuB: 94 Bücher (Start-SuB: 94, Bücher, gekauft: 1  , gelesen: 1   )
  • Zehntens: Mindestens 1 Mal im Monat spiele ich Kräuterhexe.
    10_Kräuter
    Mein Balkonkasten-Kräutergarten wächst und gedeiht. Die Zeit des Dills ist nun endgültig vorüber, dafür sprießen Oregano, Thymian, Minze, Zitronenmelisse und Schnittlauch. Eher aus Gründen der Optik hatte ich seinerzeit Lavendel mit ausgesät, aber daraus ist leider nichts geworden. Stattdessen habe ich jetzt an den linken und rechten Rand meines Kräuterkastens je ein Lavendelpflänzchen hingesetzt und außerdem noch eine Rosmarin-Pflanze eingesetzt. Das sieht nett aus.
  • Elftens: Über die Fotografie und meine Kamera im speziellen lerne ich mindestens 1 Mal im Monat etwas Neues.
    11_Fotografie
    In dieser Rubrik auch in diesem Monat nichts Neues.
  • Zwölftens: Ich führe permanent ein Haushaltsbuch.
    12_Haushaltsbuch
    Ich habe in diesem Monat zum ersten Mal mit meinem Haushaltsbuch geschludert. Da warten noch einige Quittungen, die nachgetragen werden müssten…

Maifazit: Eigentlich ein guter Monat. Hier und da haperte es, aber alles halb so wild. Die Grundstimmung ist positiv.

Beim LARP Con

Ich hatte ja schon einiges darüber gehört, weil mein Herzbube LARP (Live Action Role Play) als Hobby betreibt und gelegentlich Cons (Veranstaltungen) besucht. Er hatte mich bereits neugierig gemacht und als wir dann vor einigen Monaten von einem Anfänger-Con erfuhren, haben wir uns kurzfristig gemeinsam angemeldet, damit ich sein Hobby endlich mal genauer kennenlernen sollte, denn so richtig vorstellen konnte ich mir das alles trotz seiner Erzählungen nicht.

Am vergangenen Wochenende war es dann so weit und ich stand dem ganzen mit eher gemischten Gefühlen gegenüber. Ich fragte mich, ob ich nicht eigentlich mit meinen 46 Jahren zu alt dafür war, mein Wochenende in einer Jugendherberge nahe der Eifel zu verbringen, tagsüber außerhalb eines Mittelaltermarktes in meiner Mittelalterkleidung gewandet herumzulaufen und durch den Wald zu rennen, so zu tun, als sei ich eine altertümliche Gestalt, die mit Phantasie und Fabelwesen vertraut ist, um nachts für kurze Zeit wieder aus meiner selbst auferlegten Rolle zu schlüpfen um es mir auf der oberen Matratze des gemeinsam mit dem Herzbuben belegten Etagenbettes gemütlich zu machen. Die nächtlichen und frühmorgendlichen Schreie und Rufe der Weiterspielenden konnten uns nicht stören und auch der morgendliche Tumult ließ uns eher kalt, bis wir am Frühstückstisch in der Taverne über die bisherigen Geschehnisse informiert wurden und ganz selbstverständlich wieder ins Spiel einstiegen. Dabei wurde von mir todesmutig der Dolch gegen einen finsteren Magier gezückt, ich versorgte notdürftig Verwundete und ich konnte sogar einer Alchimistin bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Es hat einen Riesenspaß gemacht.

Frau Redlich

 

Nur schade, dass meinen Herzbuben und mich die gesundheitlichen Einschränkungen irgendwann zurück in die Realität gerufen haben. Wir gehen davon aus, dass wir das Beste verpasst haben, aber im nachhinein betrachtet war es vermutlich doch besser für uns, dass wir vorzeitig die Heimreise angetreten haben. Nichtsdestotrotz war es ein tolles Wochenende und ich bin froh, dass ich mich auf diese neue Erfahrung eingelassen habe.

Zum LARP möchte ich unbedingt nochmal hin!

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[12 in 2014] Frühlingsschal-Knitalong

IMG_3747Es ist vollbracht – der Frühlingsschal-Knitalong ist beendet und auch mein Schal ist schließlich fertig geworden. Es hat Spaß gemacht die 7 Muster auszuprobieren und nebenbei noch einige interessante neue Techniken anzuwenden, die zwar mit dem Knitalong nichts zu tun haben, die ich aber dennoch gern anwenden wollte.

Als erstes war da der Kordelanschlag, der mir richtig gut gefällt und mit dem mein Schal anfangen und enden sollte:

Es funktionierte und gefiel mir richtig gut. Danach folgten die Mustersätze 1 bis 5 vom Frühlingsschal-Knitalong. Die Maschen ließ ich einfach auf der Nadel und begann mit einem anderen Nadelpaar der gleichen Stärke wieder mit dem Kordelanschlag. Es folgten die Mustersätze 7 bis 4.

Danach legte ich die beiden Schalteile mit der Vorderseite nach oben hin und probierte die unsichtbare Naht aus:

Das war wirklich gewöhnungsbedürftig, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nur auf der Rückseite kann man, wenn man genau hinsieht erkennen, dass bei diesem Schal zwei Teile aneinandergefügt wurden.

Was ich vorher auch noch nicht kannte und was sich bei einfarbigen Handarbeiten wirklich gut anwenden lässt, ist das verbinden zweier Wollenden mit dem Doppelknoten:

Ich habe viel dazu gelernt bei diesem Projekt, es hat mir großen Spaß gemacht die Muster auszuprobieren und so ganz nebenbei habe ich noch einen Schal gestrickt, der mir richtig gut gefällt – was will man mehr :-)

An dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an Jessica und Katrin von Schönstricken.de für ihre Mühe und die liebevolle Ausarbeitung dieses tollen Projekts!

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[12 in 2014] Der Mai

1. Juni 2014 2 Kommentare

12in2014-projektbanner_groß_500

  • Erstens: An 5 Stunden pro Woche nehme ich mir einen sportlichen Timeout.
    01_Sport
    Das angestrebte Pensum von insgesamt 23 Stunden (Nordic-Walking = 13 x und Ergometer = 9 x) habe ich nicht geschafft. Ich konnte mich einfach nicht dazu aufraffen.
  • Zweitens: 1 Mal in der Woche stürze ich mich ins Back- oder Kochabenteuer.
    02_Kochen-Backen
    Gegessen habe ich gern und gut, aber meine Experimentierfreude lag bei Null.
  • Drittens: Täglich nehme ich Glücksmomente aufmerksam wahr.
    03_Glück
    Trotzdem waren da viele wundervolle Momente, die ich im nachhinein nicht mehr alle benennen könnte. Aber generell bin ich darauf eingestellt, sie in dem Augenblick zu genießen, in dem sie da sind. Dafür bin ich dankbar.
  • Viertens: 3 Stunden pro Woche gehören dem Stricken, Häkeln und/oder meinem Steinbruch.
    04_Sträkeln
    Der Frühlingsschal, den ich mit dem Frühlings Knitalong 2014 von Schönstricken.de gestartet habe, war eigentlich so gut wie fertig. Aber ich habe da noch so die ein oder andere Änderungsidee, die ich gerade umsetze. So richtig ausgelastet hat mich das aber nicht – ich war relativ schnell fertig nach den Wochenaufgaben und hatte dann nichts mehr zu stricken oder zu häkeln. Es hat nicht lange gedauert und ich hatte ein Muster für zweifarbige Kringelsocken ausgeheckt. Keine Ahnung, was ich mir dabei gedacht habe – immerhin wächst die erste Socke ganz allmählich. Außerdem bin ich über eine der zahlreichen Facebook Häkel- und Strickgruppen bei wolle1000 ausgekommen, wo ich mir sehr preiswert schwarzes Baumwollgarn gekauft habe. Mit dem Garn habe ich schon angefangen zu häkeln – meinen allerersten Freestyle-Häkelpulli, der aus relativ dichten Kreisen und angesetzten Kreisen mitsamt einem dezenten Lochmuster bestehen wird. Ich bin mehr als gespannt wie er am Ende aussehen wird. Ich beobachte insgesamt, dass ich mich immer mehr von Anleitungen löse und in der Herstellung freier werde. Spannend irgendwie, weil ich keine Vorlage habe und das Endergebnis nur in meiner Phantasie zu finden ist.
  • Fünftens: Ich reduziere mich um etwa 900 Gramm pro Monat.
    05_Abnehmen
    Gestartet bin ich diesen Monat mit 98 kg und habe insgesamt nochmal 3,7 kg draufgepackt. Das geht gar nicht. Da muss etwas passieren :-(
  • Sechstens: Ich gönne mir eine Stunde Raumzeit pro Woche.
    06_Raumzeit
    Stimmt ja, hatte ich völlig vergessen.
  • Siebtens: Mindestens ein Mal im Monat lasse ich mir in Punkto Haar etwas einfallen.
    07_Haare
    Ich habe öfter den Fischgrätenzopf gemacht und dafür einige Komplimente eingeheimst. Das hat gut getan. Meine Experimente in Punkto Hochsteckfrisur sind allesamt in sich zusammengefallen – keine Chance.
  • Achtens: Mindestens 1 Mal im Monat kümmere ich mich um “Roundabout Niederrhein”.
    08_Niederrhein
    Unsere Freude am Geocaching hat uns nach Niedermörmter geführt und abends sind wir irgendwann an auch an dem kleinen Dörfchen Hülm vorbeigekommen. Immer wieder schön zu sehen, welche wundervollen Fleckchen manchmal gar nicht weit vom Wohnort zu finden sind.
  • Neuntens: Ich werde meinen Stapel ungelesener Bücher monatlich mindestens um 1 Buch reduzieren.
    09_SuB
    Gelesen habe ich in diesem Monat:
    Das Lied von Eis und Feuer 03: Der Thron der Sieben Königreiche (George R. R. Martin) [*****]
    Die imaginäre Freundin: Vom Ringen und Schreiben (John Irving) [*****]
    Neuro-Linguistisches Programmieren für Dummies (Romilla Ready, Kate Burton) [*****]
    aktueller SuB: 94 Bücher (Start-SuB: 96 Bücher, gekauft: 1  , gelesen: 3   )
  • Zehntens: Mindestens 1 Mal im Monat spiele ich Kräuterhexe.
    10_Kräuter
    Mein kleiner Kräutergarten wächst und gedeiht – am besten wächst der Dill. Lecker! Aktuell ist in der Küche auch Ananas-Salbei eingezogen, nicht so toll wie der Mandarinen-Salbei, den ich schonmal hatte, aber immer noch ein geschmacklicher Knaller!
  • Elftens: Über die Fotografie und meine Kamera im speziellen lerne ich mindestens 1 Mal im Monat etwas Neues.
    11_Fotografie
    Fehlanzeige. Fotografieren ja – immer wieder und total gerne. Aber nichts Neues gelernt.
  • Zwölftens: Ich führe permanent ein Haushaltsbuch.
    12_Haushaltsbuch
    Ich führe es auch weiterhin und habe Sparpotential in Punkto Stromkosten entdeckt. Den Wechsel des Stromanbieters habe ich in die Wege geleitet.

Maifazit: Eigentlich ein guter Monat. Trotz einiger Ausfälle habe ich das Gefühl, langsam wieder “auf die Beine” zu kommen. Allein der Sportmangel macht mir ein schlechtes Gewissen und über die Gewichtszunahme schweige ich besser.

[Geocaching] Fundgarantie

UnbenanntInzwischen haben wir unseren 40. Geocache gefunden und es macht immer noch genauso viel Spaß, wie am Anfang. Manchmal sind es originelle Verstecke, wie beispielsweise der bearbeitete Baumstumpf auf dem Bild, oder der Stolz den Nano-Cache gefunden zu haben, der kleiner als das 2-Cent-Stück ist, die den besonderen Reiz dieses Hobbies ausmachen. Manchmal wird man aber auch zu reizvollen Naturschauspielen oder einer wunderschönen Aussicht geführt, die einen einen Moment lang innehalten lässt. Kürzlich haben wir noch herzlich darüber gelacht, wie uns eine Horde Kälber entlang des Zauns gefolgt ist und uns neugierig dabei beobachtet hat, wie wir einen Cache gesucht haben.

Ein schönes Hobby, das uns manchmal am frühen Abend bei schönem Wetter noch ganz spontan aus dem Haus treibt um einen Cache zu suchen. Und selbst wenn wir mal den anvisierten Cache nicht finden, so finden wir doch meist einen einen atemberaubenden Sonnenuntergang den wir ganz bewusst in trauter Zweisamkeit zu genießen wissen.

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[Geocaching] Unser zweiter Cache

Das ist er:

Trolle im Kalbecker Busch

Und eine interessante Entwicklungsgeschichte hat dieser Cache hinter sich. Zuerst war die Idee geboren einen Steincache anzufertigen. Nachdem “normaler” Wald- und Wiesenstein für zu hart befunden wurde, um einen Behälter einzuarbeiten, habe ich einen meiner großen Specksteine bereitwillig dafür hergegeben. Schnell hatte ich ein passendes Loch für den ehemaligen Cremetopf, der später das Logbuch aufnehmen sollte, in den Stein gearbeitet. Als sich dann auch allmählich herauskristallisierte, dass unser Cache etwas mit Trollen zu tun haben sollte, kam der Gedanke auf, dass der Stein die Form eines Trollzehs haben könnte – und die hatte er dann nach einiger Zeit auch ;-) Es hat schon einen Riesenspaß gemacht, an dem Stein zu arbeiten und später die Endfärbung des Specksteins zu sehen, die wie für den Trollzeh gemacht zu sein schien. Zu guter Letzt haben wir noch eine passende Geschichte um den Stein gesponnen und schließlich fand sich noch ein Versteck inmitten von knorrigen verwurzelten Bäumen, die sich wunderbar ins Gesamtbild einfügten. Schön, dass sich am Tag der Veröffentlichung bei geocaching.com gleich einige Geocacher auf den Weg gemacht haben und bereits Freude an unserem Cache hatten :-)

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